26 April 2026, 08:15

US-Bundesstaaten setzen Pensionsgelder auf Bitcoin-ETFs – ein riskanter Trend?

Tortendiagramm, das die Marktkapitalisierungen von Kryptowährungen im Jahr 2016 zeigt, mit Abschnitten für Bitcoin, Ethereum, Litecoin und andere Kryptowährungen auf einem weißen Hintergrund.

US-Bundesstaaten setzen Pensionsgelder auf Bitcoin-ETFs – ein riskanter Trend?

Immer mehr US-Bundesstaaten erlauben inzwischen die Anlage öffentlicher Gelder in Kryptowährungen. Diese Entwicklung folgt auf jüngste regulatorische Änderungen und das wachsende Interesse an digitalen Vermögenswerten. Wisconsin machte im Februar 2025 Schlagzeilen, als es als erster Bundesstaat Pensionsgelder in Bitcoin-ETFs (börsengehandelte Fonds) investierte.

Das Rentensystem von Wisconsin gab Anfang dieses Jahres bekannt, 321 Millionen US-Dollar in Bitcoin-ETFs angelegt zu haben. Damit betrat erstmals ein US-amerikanischer Pensionsfonds den Kryptomarkt. Kurz darauf zog Michigan nach und investierte Teile seines State of Michigan Retirement System in denselben Bitcoin-ETF.

Auch Arizona hat seine Gesetze aktualisiert, um Rücklagefonds den Besitz von Kryptowährungen zu ermöglichen. Gleichzeitig prüfen neun weitere Bundesstaaten, ob digitale Vermögenswerte in ihre Pensionspläne aufgenommen werden sollen. Weitere 16 Staaten diskutieren ähnliche Maßnahmen für ihre Rücklagen.

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Der Vorstoß für kryptofreundliche Politik hat unter der Regierung Trump an Fahrt aufgenommen, die Investitionen in digitale Vermögenswerte unterstützt. Trotz dieser regulatorischen Lockerungen bleibt der tatsächliche Zufluss öffentlicher Gelder in Kryptowährungen bisher jedoch überschaubar.

Der Trend zeigt, dass immer mehr Bundesstaaten ihre Gesetze anpassen, um öffentliche Gelder in digitale Vermögenswerte fließen zu lassen. Zwar steigt das Interesse, doch die konkreten Auswirkungen auf die Investitionen sind noch gering. Die kommenden Monate werden zeigen, ob dieser regulatorische Wandel zu größeren Allokationen in Kryptowährungen führt.

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