Vanessa Herzogs Olympiatraum in Gefahr: Schwere Verletzung stoppt Vorbereitung
Johanna PetersVanessa Herzogs Olympiatraum in Gefahr: Schwere Verletzung stoppt Vorbereitung
Vanessa Herzogs Olympiatraum wackelt: Schwere Rückenverletzung gefährdet vierte Teilnahme
Die Hoffnungen von Vanessa Herzog auf ihre vierte Olympiateilnahme sind nun in Frage gestellt. Die österreichische Eisschnellläuferin leidet unter einer schweren Rückenverletzung, die starke Nervenschmerzen verursacht. Ihr Zustand zwang sie, das Training abzubrechen und sich vom kommenden Weltcup in Inzell zurückzuziehen.
Unterdessen hat der österreichische Eisschnelllaufverband vier anderen Athleten die Olympia-Quotenplätze bestätigt: Gabriel Odor, Alexander Farthofer, Jeannine Rosner und Nicolas Andermann. Sie werden bei den bevorstehenden Spielen sowohl im Eisschnelllauf als auch im Shorttrack an den Start gehen.
Herzogs Probleme begannen mit einem Sturz während des Weihnachtstrainings. Die Verletzung hat sich seitdem verschlimmert und führt zu starken Rückenschmerzen und Nervenproblemen. Ihr Ehemann und Trainer, Thomas Herzog, bestätigte, dass sie aufgrund der Schmerzen nicht mehr laufen könne.
Sie musste eine Trainingseinheit in Inzell vorzeitig beenden und das Trainingslager vollständig verlassen. Der Weltcup in Inzell, der ihr letzter Test vor den Olympischen Spielen hätte sein sollen, kommt für sie nun nicht infrage. Stattdessen wird sie sich am Donnerstag einer MRT-Untersuchung unterziehen, um das Ausmaß der Verletzung zu beurteilen.
Herzog hatte sich für die olympischen Wettbewerbe über 500 Meter (15. Februar) und 1.000 Meter (9. Februar) qualifiziert. Doch ihre Teilnahme ist nun höchst ungewiss. Unverzüglich beginnt eine Physiotherapie, um rechtzeitig vor den Spielen wieder fit zu werden.
Während sich Österreichs andere Eisläufer auf die Wettkämpfe vorbereiten, haben Odor, Farthofer, Rosner und Andermann ihre Plätze sichergestellt und sorgen so für eine breite Vertretung des Landes in verschiedenen Disziplinen. Herzog hingegen kämpft gegen die Zeit, um noch rechtzeitig zu ihnen zu stoßen.
Ihr Fernbleiben vom Inzell-Weltcup nimmt ihr eine wichtige Gelegenheit, ihre Form zu testen. Ohne diesen Wettbewerb hängt ihre Olympiachance nun allein vom Fortschritt ihrer Genesung in den kommenden Wochen ab.
Die Verletzung hat Herzogs Olympiavorbereitungen durcheinandergebracht. Die MRT-Ergebnisse und ihr Ansprechen auf die Physiotherapie werden entscheiden, ob sie in Mailand-Cortina an den Start gehen kann. Derzeit konzentriert sie sich voll auf ihre Genesung, während ihre Teamkollegen die letzten Vorbereitungen für die Spiele treffen. Das österreichische Eisschnelllaufteam wird zwar mit vier Athleten vertreten sein – doch sollte Herzog tatsächlich fehlen, wäre es das erste Mal seit über einem Jahrzehnt, dass sie bei Olympischen Spielen nicht dabei ist.