24 May 2026, 20:17

Voith und Weifu gründen Joint Ventures für Wasserstoffspeicher im Schwerlastverkehr

Voith und Weifu entwickeln Wasserstoffspeicherung

Voith und Weifu gründen Joint Ventures für Wasserstoffspeicher im Schwerlastverkehr

Voith und Weifu haben Pläne bekannt gegeben, zwei Joint Ventures für die Wasserstoffspeicherung im Schwerlastverkehr zu gründen. Die Unternehmen werden moderne Speichersysteme entwickeln, wobei ein Joint Venture den globalen Markt bedienen und das andere sich auf China konzentrieren soll. Beide neuen Unternehmen sollen bis Ende 2024 ihren Betrieb aufnehmen.

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Voith, ein traditionsreiches europäisches Familienunternehmen, wird das globale Joint Venture mit dem Namen Voith HySTech GmbH leiten, das in Garching bei München ansässig sein wird. Das 1867 gegründete Unternehmen beschäftigt weltweit rund 22.000 Mitarbeiter und verzeichnete kürzlich einen Umsatz von 5,5 Milliarden Euro (etwa 5,9 Milliarden US-Dollar).

Das zweite Joint Venture, das sich auf den chinesischen Markt konzentriert, wird von Weifu geführt. Der chinesische Automobilzulieferer, 1958 gegründet, arbeitet seit Jahren an Komponenten für die Wasserstoffmobilität und beschäftigt fast 8.000 Mitarbeiter. Bosch, das seit 2022 mit Weifu an der Forschung zu Wasserstoffbrennstoffzellen zusammenarbeitet, wird ebenfalls an der Vereinbarung beteiligt sein.

Ziel der Partnerschaft ist es, die Entwicklung von Wasserstoffspeicherlösungen für Lkw, Busse und andere Schwerfahrzeuge zu beschleunigen. Beide Unternehmen bringen umfangreiche Erfahrung in das Projekt ein, wobei Voith die Mehrheit am globalen Joint Venture hält und Weifu die Aktivitäten in China vorantreibt.

Die beiden Joint Ventures sollen im vierten Quartal 2024 ihre Arbeit aufnehmen. Ihr Fokus bleibt auf maßgeschneiderte Wasserstoffspeichersysteme für den Schwerlastverkehr gerichtet. Die Zusammenarbeit zwischen Voith, Weifu und Bosch stellt einen wichtigen Schritt zur Ausweitung der Wasserstoffinfrastruktur in den globalen und chinesischen Märkten dar.

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