13 June 2026, 12:10

Volksbank bietet Bitcoin-Handel mit physischer Wallet für Kunden an

Volksbank Bayern Mitte verkauft Bitcoins

Volksbank bietet Bitcoin-Handel mit physischer Wallet für Kunden an

Die Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte hat für ihre Kunden einen neuen Bitcoin-Service eingeführt. Der Schritt folgt auf eine starke Nachfrage von Kunden, die sich für Kryptowährungen interessieren. Die Bank bietet nun eine Möglichkeit, Bitcoin über ein dediziertes Portal zu kaufen und zu handeln, kombiniert mit einer physischen Wallet-Lösung.

Zum Angebot der Bank gehört eine 60-minütige Beratung für Kunden. Im Anschluss können sie eine BitcoinGoCard erwerben – eine Cold Wallet, die von der Österreichischen Staatsdruckerei hergestellt wird. Der Handel erfolgt anschließend über das BitcoinGo-Portal.

Anders als einige andere Institute konzentriert sich die Bank ausschließlich auf Bitcoin und unterstützt keine weiteren Kryptowährungen. Zudem verwahrt sie keine Kundengelder in Bitcoin direkt, was bedeutet, dass sie keine BaFin-Lizenz für die Krypto-Verwahrung benötigt. Dieser Ansatz hält den Service einfach und entspricht den aktuellen regulatorischen Vorgaben.

Bisher hatte Marija Kolak, die Präsidentin des Verbands, kaum Anzeichen gegeben, dass solche Dienstleistungen bald eingeführt würden. Doch das Kundeninteresse veranlasste die Bank, die Option zu prüfen. Auch die Volksbank Kurpfalz hat einen ähnlichen Service eingeführt, bezeichnet ihre Maßnahme jedoch als vorübergehend.

Der neue Service ermöglicht es Kunden, mit Unterstützung ihrer Bank in den Bitcoin-Markt einzusteigen. Durch die Nutzung der BitcoinGoCard und des Portals wird ein strukturierter Prozess für Kauf und Lagerung von Bitcoin geboten. Die Entscheidung der Bank spiegelt die wachsende Akzeptanz von Kryptowährungen unter traditionellen Finanzinstituten wider.

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