24 March 2026, 10:15

Volksbanken öffnen sich langsam für Bitcoin-Handel mit Kryptowährungen

Tortendiagramm, das die Marktkapitalisierungen von Kryptowährungen im Jahr 2016 zeigt, mit Abschnitten für Bitcoin, Ethereum und Litecoin.

Volksbanken öffnen sich langsam für Bitcoin-Handel mit Kryptowährungen

Deutsche Volksbanken zeigen wachsendes Interesse am Handel mit Kryptowährungen

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass 71 Prozent der genossenschaftlichen Volksbanken in Deutschland mittlerweile Angebote für Bitcoin und Ether prüfen. Dies stellt einen deutlichen Anstieg im Vergleich zu 2023 dar, als erst etwas mehr als die Hälfte der Institute diese Möglichkeit in Erwägung zog.

Der Wandel folgt auf die Einführung einer technischen Plattform für Kryptohandel durch die DZ Bank. Nach einer Pilotphase mit sechs Banken steht das System nun allen 670 Volks- und Raiffeisenbanken offen. Bisher hat jedoch noch keine Bank bis März 2026 offizielle Dienstleistungen in diesem Bereich angekündigt.

Die Zeitpläne der Institute variieren stark: Ein Drittel (33 Prozent) plant, den Handel innerhalb der nächsten fünf Monate aufzunehmen. Weitere 21 Prozent rechnen mit einer Umsetzungsdauer von sechs bis zwölf Monaten, während 17 Prozent davon ausgehen, dass es zwei Jahre oder länger dauern könnte, bis Kunden Zugang erhalten.

Die hohe Volatilität von Bitcoin bleibt ein Risikofaktor. Zentralbanker warnen seit Langem vor spekulativen Gefahren und dem Mangel an regulatorischer Aufsicht in dezentralen Märkten.

Dennoch deutet die Entwicklung auf eine zunehmende Akzeptanz digitaler Vermögenswerte bei traditionellen Banken hin. Sollte sich der Trend durchsetzen, könnte der Kryptohandel für Privatkunden deutlich zugänglicher werden. Noch ist jedoch unklar, wann und in welchem Umfang die Angebote konkret verfügbar sein werden.

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