22 March 2026, 10:14

Wahlfälschungsverdacht erschüttert Schweizer Gemeinde Düdingen nach mysteriösen Stimmzetteln

Grüne Broschüre mit 'Elections municipales' darauf vor weißem Hintergrund.

Wahlfälschungsverdacht erschüttert Schweizer Gemeinde Düdingen nach mysteriösen Stimmzetteln

In der Schweizer Gemeinde Düdingen ermitteln die Behörden wegen des Verdachts auf Wahlfälschung, nachdem ungewöhnliche Muster bei den Stimmabgaben aufgefallen sind. Während der Auszählung wurden mehrere Dutzend Wahlzettel mit nahezu identischer Handschrift entdeckt, was Bedenken hinsichtlich möglicher Stimmenklau – also der unzulässigen Sammlung und Abgabe fremder Stimmen – weckte.

Die Unregelmäßigkeiten traten bei der Auszählung für den Gemeinderat zutage, das lokale Parlament mit 36 Sitzen. In der letzten Legislaturperiode stellte die FDP.Die Liberalen mit 12 Sitzen die stärkste Fraktion, gefolgt von der CVP/PDC (10 Sitze) und den Sozialdemokraten (8 Sitze).

Das Wahlbüro meldete die verdächtigen Stimmzettel an die Bezirksverwaltung der Region Sense. Nach Schweizer Recht ist Stimmenklau – also das Einsammeln und Einreichen fremder Wahlunterlagen durch Dritte – gemäß Artikel 282bis des Strafgesetzbuchs eine Straftat.

Der Fall wurde inzwischen der Staatsanwaltschaft Freiburg übermittelt. Die Ermittler prüfen nun, ob die mutmaßlichen Manipulationen Einfluss auf das Wahlergebnis für den Gemeinderat hatten.

Im Mittelpunkt der Untersuchungen stehen Vorwürfe einer organisierten Stimmensammlung während der Parlamentswahl. Die Behörden müssen klären, ob die Unregelmäßigkeiten so weitreichend waren, dass sie die endgültige Sitzverteilung veränderten. Über weitere rechtliche Schritte soll nach Abschluss der Ermittlungen entschieden werden.

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