Wero startet als PayPal-Konkurrent – doch ohne Desktop-Lösung und mit US-Abhängigkeit
Wero startet als PayPal-Konkurrent – doch ohne Desktop-Lösung und mit US-Abhängigkeit
Neuer Bezahldienst Wero startet in Europa – und will PayPal Konkurrenz machen
In Europa geht mit Wero ein neuer Bezahldienst an den Start, der etablierte Anbieter wie PayPal herausfordern will. Hinter dem System steht eine Gruppe großer Banken, doch für die Nutzung ist ein Smartphone mit Banking-App Pflicht. Offene Fragen gibt es jedoch zur Barrierefreiheit und zur Abhängigkeit von US-regulierten Diensten für bestimmte Abläufe.
PayPal dominiert derzeit den deutschen Markt mit 35 Millionen Nutzenden, musste aber im August 2022 einen schweren Ausfall verkraften, der Hunderttausende Konten lahmlegte.
Wero wird von der European Payments Initiative (EPI) betrieben, einem Konsortium aus 14 Banken und zwei Zahlungsdienstleistern. Dazu zählen die Deutsche Bank, Postbank, Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken, die BW Bank, ING, die GLS Bank sowie Revolut. Die Server des Dienstes stehen zwar in der EU, doch einige operative Komponenten unterliegen weiterhin US-Recht.
Für die Nutzung von Wero benötigen Kund:innen ein Smartphone – entweder mit einer Banking-App oder der speziellen Wero-App. Manche Versionen des Dienstes verlangen zudem Zugriff auf die Telefonkontakte, um Zahlungen zwischen Nutzenden zu ermöglichen. Während nicht alle beteiligten Banken eine E-Mail-Adresse vorgeben, ist eine Mobilfunknummer in vielen Fällen für die Registrierung zwingend erforderlich.
Verbraucherschützer Sascha Straub fordert mehr Vielfalt im europäischen Zahlungsverkehr, um eine breitere Zugänglichkeit zu gewährleisten. Bisher fehlt bei Wero eine Desktop-Version, was die Nutzung auf mobile Geräte beschränkt. Branchenbeobachter weisen darauf hin, dass der Dienst schnell über einfache Person-to-Person-Überweisungen hinauswachsen muss, um gegen PayPals etablierte Nutzerbasis bestehen zu können.
Die Vorherrschaft von PayPal in Deutschland zeigte sich besonders während eines schweren technischen Ausfalls im August 2022, als Hunderttausende Nutzer:innen keine Transaktionen durchführen konnten. Der Vorfall unterstrich die Risiken, die mit der Abhängigkeit von einem einzigen Anbieter für digitale Zahlungen verbunden sind.
Wero betritt einen hart umkämpften Markt, in dem PayPal bereits 35 Millionen Nutzer:innen in Deutschland bedient. Sein Erfolg könnte davon abhängen, wie schnell der Dienst über grundlegende Zahlungsfunktionen hinauswächst und Bedenken zur Barrierefreiheit ausräumt. Auch die Abhängigkeit von US-regulierten Komponenten könnte die künftigen Geschäfte des Dienstes in Europa prägen.
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Ein europäisches Bankenkonsortium wagt den Angriff auf PayPal. Doch kann Wero ohne Desktop-Version und mit US-regulierten Komponenten überzeugen?
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