26 December 2025, 04:52

Wie „Robbery“ den FC Bayern München zu Champions-League-Ruhm führte

Ein Fußball-Logo mit zwei Sternen und Text darunter.

Wie „Robbery“ den FC Bayern München zu Champions-League-Ruhm führte

Der FC Bayern München prägte einst den europäischen Fußball mit einem legendären Sturmduo. Franck Ribéry und Arjen Robben, bekannt als „Robbery“, wurden zu Ikonen des Vereins. Ihre Partnerschaft dauerte ein Jahrzehnt und bescherte dem FC Bayern einige seiner größten Triumphe in der Champions League, bevor beide 2019 den Club verließen.

Ribéry wechselte 2007 nach Stationen bei Olympique Marseille, Galatasaray und dem FC Metz zum FC Bayern. Robben folgte zwei Jahre später von Real Madrid. Ihr erstes gemeinsames Spiel bestritten sie am 29. August 2009 – der Beginn einer schlagkräftigen Verbindung in der Champions League.

Im Laufe der Jahre verunsicherten sie mit ihren unkonventionellen Positionen auf den Flügeln die Abwehrreihen der Gegner und kreierten unzählige Torchancen. In der Saison 2012/13 trugen sie maßgeblich zum historischen Triple unter Trainer Jupp Heynckes bei. Der Höhepunkt war das Champions-League-Finale 2013, als Ribéry Robbens entscheidendes Tor gegen Borussia Dortmund vorbereitete. Ribéry absolvierte 425 Spiele für den FC Bayern, erzielte 124 Tore und gewann neun Meisterschaften, sechs DFB-Pokale sowie die Champions League. Robben kam auf 309 Einsätze, schoss 144 Tore und holte acht Meistertitel, sechs DFB-Pokale und ebenfalls den Champions-League-Titel. Gemeinsam standen sie in 183 Partien auf dem Platz und verbrachten 11.359 Minuten auf dem Rasen. Ihr Abschied 2019 markierte das Ende einer Ära. Beide verließen den Verein als Legenden – ihre Namen für immer mit den goldenen Jahren des FC Bayern verbunden.

Das Duo „Robbery“ zählt bis heute zu den gefürchtetsten Offensivpaarungen der Fußballgeschichte. Mit insgesamt 258 Toren und 24 großen Titeln in der Champions League festigten sie ihren Ruf beim FC Bayern. Selbst nach ihrem Abgang ist ihr Einfluss auf die Vereinsgeschichte unbestritten.