13 June 2026, 10:10

Wie Toyotas Produktionssystem Lieferkettenkrisen meistert – und andere davon lernen können

Testen der TPS-Ausdauer bei Störungen bei Toyota

Wie Toyotas Produktionssystem Lieferkettenkrisen meistert – und andere davon lernen können

Toyotas Produktionssystem hilft dem Konzern, aktuelle Lieferkettenstörungen zu meistern. Der Automobilhersteller setzte auf flexible Fertigung und das Just-in-Time-Prinzip, um Engpässe und Verzögerungen abzufedern. Ein hochrangiger Manager wird diese Strategien bald auf einer bedeutenden Branchenveranstaltung vorstellen.

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Das Toyota Production System (TPS) spielte in mehreren Krisen eine zentrale Rolle. Als der Halbleitermangel zuschlug, verlagerte das Unternehmen den Fokus auf die Produktion von Hybridfahrzeugen im französischen Werk – eine Anpassung, die die Montagebänder am Laufen hielt, als Teile für Verbrennermodelle knapp wurden.

Während der Blockade des Suezkanals bot das TPS einen strukturierten Ansatz zur Problemlösung. Es ermöglichte Toyota, die Lagerbestände engmaschig zu überwachen und gezielte Produktionspausen einzuplanen. Das Kanban-System, ein Kernbestandteil des TPS, sicherte die termingerechte Teilelieferung, reduzierte Engpässe und stimmte den Lagerbestand präzise auf die Nachfrage ab.

Leon van der Merwe, Vizepräsident für Lieferkette und Produktionssteuerung bei Toyota Motor Europe, wird diese Erkenntnisse auf der Automotive Logistics and Supply Chain Europe vorstellen. Die Konferenz findet vom 2. bis 4. Mai in München statt.

Toyotas eingebaute Flexibilität hat sich gegen Störfaktoren wie Covid-19, den Halbleitermangel oder die Suezkanal-Krise bewährt. Die Systeme des Unternehmens ermöglichten es, die Produktion anzupassen und Stabilität zu wahren. Diese Strategien stehen im Mittelpunkt der anstehenden Diskussionen auf der Konferenz in Deutschland.

Quelle