30 June 2026, 06:12

Windpark Veitsbronn kämpft seit 2016 mit finanziellen Turbulenzen trotz gigantischer Anlagen

Keine Beteiligung, keine Mitarbeiter: Prominente im Windpark Veitsbronn

Windpark Veitsbronn kämpft seit 2016 mit finanziellen Turbulenzen trotz gigantischer Anlagen

Windpark bei Veitsbronn läuft seit 2016 mit zwei gigantischen Anlagen

Seit 2016 ist ein Windpark in der Nähe von Veitsbronn in Betrieb, bestehend aus zwei imposanten Windkraftanlagen. Jede der Turbinen ragt fast 200 Meter in die Höhe und verfügt über einen Rotordurchmesser von 117 Metern. Das Projekt wurde unter der vorherigen Kommunalverwaltung entwickelt und wird heute von einem Unternehmen mit Sitz in Babenhausen (Schwaben) betrieben.

Die Planung für den Windpark begann noch vor Marco Kistners Amtszeit als Bürgermeister von Veitsbronn. Die Bauarbeiten wurden 2016 abgeschlossen, seitdem läuft die Anlage durchgehend. Eine Bürgerbeteiligung wurde zwar erwogen, nach Fertigstellung der Turbinen jedoch nicht mehr umgesetzt.

Betrieben wird der Windpark von der Windpark Veitsbronn Projekt ApS & Co. KG. Das Unternehmen beschäftigt keine Mitarbeiter und verfügt über kein Eigenkapital – für die Jahre 2023 und 2024 werden jeweils null Euro ausgewiesen. Zudem verzeichnet es einen nicht gedeckten Verlustanteil für die Kommanditisten in Höhe von etwa 51.700 Euro.

Laut einem aktuellen Bericht des Verbraucherschutzforums Berlin hat sich die finanzielle Lage des Unternehmens leicht verbessert. Dennoch wird die Stabilität in der Bewertung weiterhin als schwach eingestuft. Bürgermeister Kistner betonte, dass es sich bei dem Windpark nicht um ein Bürgerenergieprojekt handle.

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Trotz der finanziellen Herausforderungen bleibt der Windpark in Betrieb. Der Betreiber verwaltet die Anlage weiterhin ohne Personal oder Eigenkapital. Die Einordnung des Projekts sowie seine wirtschaftliche Situation bleiben für lokale Beobachter von Interesse.

Quelle