17 June 2026, 19:04

Wirtschaft warnt vor Kollaps: November-Hilfen bleiben weiter aus

Verschobene November-Hilfe: Wirtschaftsverbände streben flüssigkeitsdeckende Lösungen an

Wirtschaft warnt vor Kollaps: November-Hilfen bleiben weiter aus

Spitzenverbände der Wirtschaft und Banken fordern schnelle Lösungen für verzögerte November-Hilfen

Die führenden Wirtschafts- und Bankenverbände Deutschlands haben eine gemeinsame Erklärung zu den verzögerten November-Hilfen für Unternehmen veröffentlicht. Darin weisen sie auf die schweren Folgen der wochenlangen Verzögerungen bei den Corona-Soforthilfen für Solo-Selbstständige und Betriebe hin.

Die Bundesregierung steht wegen der stockenden Auszahlung der zugesagten Unterstützung in der Kritik. Technische Probleme, ungeklärte Verfahrensfragen und noch ausstehende EU-Genehmigungen haben zu den Rückständen geführt. Viele Unternehmen haben ihre Rücklagen bereits aufgebraucht und kämpfen nun mit akuten Liquiditätsengpässen.

Die Verbände warnen, dass selbst bei baldigen Abschlagszahlungen die vollen Fördergelder erst nach Wochen bei den Empfängern ankommen dürften. Um einen wirtschaftlichen Kollaps zu verhindern, fordern sie Überbrückungsmaßnahmen. Dazu gehören die Verlängerung der Verlustrücktragsmöglichkeit auf drei Jahre sowie eine Erhöhung des absetzbaren Betrags – flankiert von weiteren steuerlichen Entlastungen.

Als Reaktion bieten Bayerns größte Wirtschafts- und Bankenorganisationen nun Überbrückungskredite an. Banken können Zwischenfinanzierungen bereitstellen, etwa durch die Verlängerung von Dispositionskrediten, um notleidende Unternehmen und Solo-Selbstständige zu unterstützen. Betroffene werden aufgefordert, sich umgehend an ihre Hausbank zu wenden, um mögliche Lösungen zu besprechen.

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In der gemeinsamen Erklärung betonen die Verbände erneut die Dringlichkeit von Steuererleichterungen und Überbrückungsfinanzierungen, um den Druck auf die Unternehmen zu verringern. Gleichzeitig arbeiten sie aktiv an Lösungen, um die Wartezeit auf die ausstehenden Hilfen zu überbrücken. Ihre Maßnahmen zielen darauf ab, akute Liquiditätslücken zu schließen, solange die staatlichen Zahlungen noch ausstehen.

Quelle