Zoll in Regensburg stoppt Reisende mit undeklarierten 33.000 Euro Bargeld

Johanna Peters
Johanna Peters
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Ein 20-Euro-Schein mit dem Aufdruck "Specimen".Johanna Peters

Zoll in Regensburg stoppt Reisende mit undeklarierten 33.000 Euro Bargeld

Zollbeamte in Regensburg haben innerhalb weniger Tage zwei Reisende erwischt, die größere Bargeldbeträge nicht deklariert hatten. Die Vorfälle unterstreichen die konsequente Durchsetzung der EU-Vorschriften, die eine Meldung von Summen über 10.000 Euro vorschreiben. In beiden Fällen wurden Bußgelder verhängt und Sicherheitsleistungen erhoben.

Am 6. Februar wurde auf der Autobahn A3 bei Straubing-Bogen ein 45-jähriger Russe kontrolliert. Er gab zunächst 5.800 Euro an, bei der Überprüfung stellten die Beamten jedoch 15.800 Euro fest. Es wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet, und eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1.975 Euro wurde gefordert.

Nur fünf Tage später deklarierte ein tschechischer Staatsbürger fälschlicherweise 15.000 Euro Bargeld. Eine Durchsuchung ergab, dass er tatsächlich 17.805 Euro bei sich trug. Auch hier wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet, verbunden mit einer Sicherheitsleistung von 2.140 Euro. Beide Reisende durften nach Abschluss der zollrechtlichen Formalitäten ihre Fahrt fortsetzen.

Die in den beiden Fällen beschlagnahmten Beträge summierten sich auf über 33.000 Euro. Die Vorfälle sind Teil eines größeren Trends: Allein in den vergangenen zwölf Monaten registrierten deutsche Zollbehörden rund 1.200 Fälle von nicht deklariertem oder falsch angegebenem Bargeld und beschlagnahmten bundesweit etwa 45 Millionen Euro.

René Matschke, Leiter des Hauptzollamts Regensburg, erinnerte Reisende daran, dass Bargeldbeträge von 10.000 Euro oder mehr – selbst innerhalb der EU – deklariert werden müssen. Bei Verstößen drohen Bußgelder oder die Einziehung der Gelder.

Die beiden jüngsten Fälle in der Region Regensburg zeigen, wie aktiv Zollbeamte die Bargeldmeldevorschriften durchsetzen. Reisende, die größere Summen mitführen, müssen diese angeben, um Strafen zu vermeiden. Offizielle Statistiken bestätigen, dass solche Verstöße in ganz Deutschland ein häufiges Problem bleiben.

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