Zwei Weltkriegsbomben auf Audi-Gelände in Ingolstadt entschärft – Bahnverkehr kurzzeitig lahmgelegt
Philipp LangeBahnlinie gesperrt aufgrund des Funds von Weltkriegsbomben auf dem Audi-Gelände - Zwei Weltkriegsbomben auf Audi-Gelände in Ingolstadt entschärft – Bahnverkehr kurzzeitig lahmgelegt
Auf dem Werksgelände von Audi in Ingolstadt wurden zwei nicht explodierte Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Der Fund führte zu einer vorübergehenden Sperrung des nahen Schienenverkehrs, während die Behörden die Kampfmittel entschärften. Wie die lokale Zeitung Donaukurier als Erste berichtete, wurden die Blindgänger auf dem Audi-Gelände in Westmittelfranken gefunden.
Nach der Entdeckung leitete die werkseigene Feuerwehr umgehend die Evakuierung der Mitarbeiter aus dem betroffenen Bereich ein. Um eine sichere Entschärfung zu gewährleisten, wurde ein Abschnitt der Bahnstrecke in Richtung Nürnberg für etwa eine Stunde während der Hauptverkehrszeit gesperrt.
Betroffen waren vor allem Regionalzüge des Pendlerverkehrs, während der Fernverkehr nicht beeinträchtigt wurde. Ein Kampfmittelräumdienst traf am Einsatzort ein und entschärfte beide Bomben ohne Zwischenfälle.
Audi arbeitete während des gesamten Einsatzes eng mit den Behörden zusammen. Das Unternehmen hatte im Vorfeld Sicherheitsvorkehrungen getroffen, um die Risiken während der Entschärfung so gering wie möglich zu halten.
Sobald die Bomben erfolgreich unschädlich gemacht waren, nahm der Zugverkehr seinen regulären Betrieb wieder auf. Der Vorfall verursachte zwar vorübergehende Verspätungen für Pendler, blieb aber ohne Verletzte oder Sachschäden. Der Audi-Standort kehrte anschließend zum normalen Betriebsablauf zurück.






