18.648 Euro für Fürther Familien nach bewegendem Lichtermeer-Fest
Philipp Lange18.648 Euro für Fürther Familien nach bewegendem Lichtermeer-Fest
Lokale Wohltätigkeitsorganisation in Fürth erhält bedeutende Unterstützung nach berührendem Gemeinschaftsereignis
Die Frühförderung der Lebenshilfe Fürth hat am 20. Januar 2026 eine Spende in Höhe von 18.648,75 Euro erhalten – das Ergebnis der Teilnahme der Stadt an der Kampagne Weltweites Lichtermeer. Das Geld kommt Familien mit Frühgeborenen oder risikoreichen Neugeborenen in der Region zugute.
Die Spende stammt aus der Fürther Ausgabe des Weltweiten Lichtermeers, einer jährlichen Veranstaltung, die jeweils am zweiten Dezembersonntag stattfindet. Seit 1996 verbindet die Initiative trauernde Eltern weltweit, um verstorbener Kinder zu gedenken. In Fürth erhielt die Aktion unter der Leitung von Dr. Roland Hanke jedoch eine erweiterte Ausrichtung: Neben dem Gedenken steht hier die aktive Unterstützung der Familie im Mittelpunkt.
Durch den Abend führte Martin Rassau, Botschafter der Hospizarbeit, der die Stärke des lokalen Zusammenhalts betonte. Unterstützung kam aus der gesamten Stadt und dem Landkreis, darunter vom Klinikum Fürth, dem Mütterzentrum sowie mehreren Hospizdiensten. Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung übernahm die Schirmherrschaft und verlieh dem Anliegen damit offizielle Rückendeckung.
Die gesammelten Mittel fließen nun direkt in zwei zentrale Programme: die Schreiambulanz und die Harl.e.kin-Nachfolgeinitiative. Beide Angebote bieten frühzeitige, lebenswichtige Hilfen für gefährdete Säuglinge und ihre Familien.
Mit der Spende von 18.648,75 Euro kann die Lebenshilfe Fürth ihre Unterstützung nun auf weitere bedürftige Familien ausweiten. Das Geld finanziert spezialisierte Betreuung für Früh- und Risikoneugeborene und sichert ihnen damit rechtzeitige medizinische und entwicklungsfördernde Maßnahmen. Der Erfolg der Veranstaltung spiegelt zudem das anhaltende Engagement der Fürther Gemeinschaft für Familien, die einen schwierigen Start ins Leben meistern müssen.