1860 München startet mit dezimiertem Kader in die Rückrunde – keine Neuzugänge geplant
Lotta Schulte1860 München startet mit dezimiertem Kader in die Rückrunde – keine Neuzugänge geplant
TSV 1860 München geht mit stark dezimiertem Kader in die Rückrunde
Zum Start in die zweite Saisonhälfte steht TSV 1860 München vor einem personellen Engpass. Stand 13. Januar 2026 fallen fünf Leistungsträger weiterhin aus oder sind nur eingeschränkt einsatzfähig – die Auswahlmöglichkeiten für Trainer und Team sind damit stark begrenzt. Geschäftsführer Manfred Paula hat nun klargestellt, dass im Winter keine Neuzugänge geplant sind. Die Optionen seien ohnehin begrenzt, so der Verantwortliche.
Die Verletzungsmisere des Clubs verschärft sich weiter: Topscorer Sigurd Haugen hat zwar das Training wieder aufgenommen, doch nach seinem Kieferbruch wird es noch Wochen dauern, bis er voll belastbar ist. David Philipp kann zwar als Ersatz einspringen, erreicht aber nicht ganz Haugens Klasse. Gleichzeitig laborieren Kevin Volland, Florian Niederlechner, Thomas Dähne, Jesper Verlaat und Sean Dulic an Verletzungen oder sind nur bedingt verfügbar.
Trotz finanzieller Zwänge und Interesse aus der 2. Bundesliga hat der Verein Angebote für Dulic abgelehnt. Paula räumte ein, der Kader sei "dünn besetzt", betonte aber, dass vorerst keine Verstärkungen geholt werden sollen. Eine kleine Chance auf späte Transfers ließ er dennoch offen – abhängig davon, wie sich die Lage in den kommenden Wochen entwickelt.
Konkrete Namen potenzieller Neuzugänge wurden in den Berichten bisher nicht genannt. Damit bleibt dem Club kaum Spielraum, um vor Ende der Wechselperiode noch aktiv zu werden.
Die Mannschaft muss sich nun auf die vorhandenen Spieler verlassen, um die Herausforderungen der Rückrunde zu meistern. Da keine Verstärkungen in Sicht sind, kommt es entscheidend auf die Genesungsfortschritte der verletzten Stars an. Paulas zurückhaltende Haltung lässt spätes Handeln nur dann wahrscheinlich erscheinen, wenn sich die Umstände überraschend dramatisch ändern.