1860 München steckt in der Unentschieden-Falle – jetzt droht die VfB Stuttgart II
Johanna PetersKauczinski fordert mehr: "Wir müssen liefern" - 1860 München steckt in der Unentschieden-Falle – jetzt droht die VfB Stuttgart II
TSV 1860 München liegt nach drei Unentschieden in Folge auf Platz 8 der 3. Liga. Cheftrainer Markus Kauczinski kritisierte die jüngsten Leistungen seiner Mannschaft als "durchschnittlich" und fordert nun bessere Ergebnisse. Mit dem Aufstieg noch in Reichweite bereitet sich das Team auf das schwierige Auswärtsspiel gegen die VfB Stuttgart II vor.
Die Löwen haben aus 22 Spielen 33 Punkte geholt – bei neun Siegen, sechs Remis und sieben Niederlagen. Ihre ausgeglichene Bilanz (33 Tore geschossen, 33 kassiert) hält sie im Mittelfeld der Tabelle, knapp hinter dem FC Hansa Rostock (6., 38 Punkte) und vor der SV Wehen Wiesbaden (7., 35 Punkte). Kauczinski betont, dass seine Spieler ihre Leistung steigern müssen, um im Aufstiegskampf mithalten zu können.
Der Trainer warnte vor der VfB Stuttgart II als "klugem, abgebrühtem und technisch starkem" Gegner mit gefährlicher Offensive. Trotz der Herausforderung ist er überzeugt, dass sein Team sein Schicksal selbst in der Hand hat und die Wende schaffen kann.
Verletzungsmeldungen bringen etwas Entlastung: Florian Niederlechner, nach einer Pause zurück, trainiert wieder voll mit und könnte als Einwechselspieler auflaufen. Auch Sigurd Haugen, der sich von einer Gesichtsverletzung erholt, drängt auf einen Platz in der Startelf. Beide Spieler verstärken die Optionen, während Kauczinski die Serie ohne Sieg beenden will.
Mit 1860 München in einer Unentschieden-Falle wird Kauczinskis Forderung nach Verbesserung vor dem anspruchsvollen Spiel immer dringlicher. Die Rückkehr von Niederlechner und Haugen gibt ihm mehr Spielraum, doch der Trainer weiß: Seine Mannschaft muss konsequenter agieren. Eine überzeugende Leistung gegen Stuttgart II könnte den erneuten Anlauf auf die Top 3 einleiten.