11 January 2026, 20:19

AGCO setzt trotz Handelskonflikten auf Fendt-Expansion in Amerika

Ein altes Kartenbild von Südamerika mit sichtbaren Provinzen und Text unten.

AGCO setzt trotz Handelskonflikten auf Fendt-Expansion in Amerika

AGCO treibt Expansion der Marke Fendt in Nord- und Südamerika voran

Trotz wachsender Handelskonflikte hält der Landmaschinenkonzern AGCO an seinen Plänen fest, die Premium-Marke Fendt auf dem amerikanischen Kontinent auszubauen. Zudem hat die Sparte für Hochleistungs-Traktoren einen neuen Geschäftsführer erhalten.

Dr. Tobias Nothdurft übernimmt Führung bei Fendt Als neuer Geschäftsführer leitet Dr. Tobias Nothdurft nun die Marke Fendt. Sein Name taucht in aktuellen Unterlagen der bayerischen Landesregierung und der Industrie als offizieller Vertreter von AGCO/Fendt auf. Die Ernennung fällt in eine Phase, in der AGCO seine Marktposition in zentralen Absatzregionen weiter stärken will.

Gleichzeitig steht das Unternehmen unter Druck, die Kosten zu senken. Dennoch relativierte Konzernchef Eric Hansotia Bedenken wegen der von US-Präsident Trump verhängten Zollerhöhungen. Fendt habe durch die neuen Handelsbarrieren keine Wettbewerbsnachteile erlitten, betonte er.

Expansionskurs bleibt unverändert AGCO hält an seinen Wachstumsplänen für Fendt in Nord- und Südamerika fest – trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen durch sich ändernde Handelspolitik. Die Marke setzt weiterhin auf Expansion in beiden Regionen.

Mit dem Führungswechsel bei Fendt und dem ungebremsten Ausbaukurs unterstreicht AGCO sein langfristiges Vertrauen in die Marke. Zölle werde die Wachstumsstrategie nicht ausbremsen, heißt es aus dem Unternehmen. Priorität habe jedoch weiterhin die Kostensenkung, um sich in dem dynamischen Handelsumfeld zu behaupten.