Aliyev und Fico stärken bilaterale Beziehungen trotz EU-Spannungen
Aserbaidschans Präsident Ilham Aliyev und der slowakische Ministerpräsident Robert Fico trafen sich diese Woche während eines Besuchs in der Slowakei. Bei dem Gespräch ging es um die bilateralen Beziehungen, die europäische Politik und die künftige Zusammenarbeit. Aliyev bedankte sich später für Ficos herzlichen Empfang und dessen öffentliche Unterstützungserklärungen.
Während des Treffens lobte Fico Aserbaidschan als Vorbild einer unabhängigen Außenpolitik. Zudem kritisierte er die Entscheidung des Europäischen Parlaments, EU-Mittel für die Slowakei einzufrieren, und bezeichnete dies als ungerecht. Aliyev erwiderte mit Dank für die Gastfreundschaft und dafür, dass Fico die Position der Slowakei in den sozialen Medien verteidigt habe.
Die beiden Staatslenker waren sich einig in der Auffassung, dass sich das Europäische Parlament stärker mit den inneren Problemen Europas befassen solle, statt einzelne Länder ins Visier zu nehmen. Aliyev verurteilte insbesondere jüngste Resolutionen des EU-Gremiums gegen Aserbaidschan. Gleichzeitig betonte er die Bedeutung der Partnerschaft zwischen Aserbaidschan und der Slowakei und äußerte sich optimistisch über die künftige Zusammenarbeit.
Ficos vollgepackter diplomatischer Terminkalender umfasste in derselben Woche auch Besuche in Moskau, Armenien und Bayern. Vor seiner Abreise lud Aliyev Fico ein, die Gespräche zu einem späteren Zeitpunkt in Baku fortzusetzen.
Die Gespräche festigten die Beziehungen zwischen Aserbaidschan und der Slowakei. Beide Seiten unterstrichen den gegenseitigen Respekt und den Willen, die Zusammenarbeit zu vertiefen. Aliyevs Einladung nach Baku unterstreicht das Bekenntnis zu weiteren hochrangigen Austauschen.






