09 January 2026, 02:10

Andreas Wellingers Formkrise vor Olympia 2026: Trotz Rückschlägen bleibt der Traum lebendig

Ein Mann in Skiern springt in die Luft mit schneebedeckten Bergen und einer Flagge mit Text im Hintergrund und einem anderen Mann, der vor der Flagge steht, mit Text in der unteren linken Ecke.

Andreas Wellingers Formkrise vor Olympia 2026: Trotz Rückschlägen bleibt der Traum lebendig

Andreas Wellinger, ehemaliger Olympiasieger im Skispringen, durchlebt eine schwierige Phase in seiner Karriere. Der deutsche Athlet belegte kürzlich nur den 36. Platz bei der Vierschanzentournee und scheiterte in jedem Wettbewerb bereits in der ersten Runde. Trotz dieses Rückschlags hat er sich bereits einen Startplatz für die Winterspiele 2026 gesichert.

Wellingers Probleme sind in dieser Saison deutlich sichtbar. Anfang Januar 2026 bestätigte Bundestrainer Stefan Horngacher, dass der Springer weiterhin an Wettkämpfen teilnehmen werde, während das Team an der Verbesserung seiner Form arbeite. Horngacher bleibt zuversichtlich und betont, dass Wellingers Potenzial bei Olympia noch zum Tragen kommen könne.

Der Athlet selbst räumte die Schwierigkeiten in einem emotionalen Instagram-Beitrag ein. Er bedankte sich bei den Fans für ihre Unterstützung in dieser herausfordernden Zeit. Einige Experten vermuten, dass die in dieser Saison eingeführten neuen Skianzüge seine Leistungen beeinträchtigen könnten. Größere Springer wie Wellinger verlören demnach durch die verringerte Oberfläche mehr Auftrieb. Trotz der aktuellen Formkrise hat Horngacher den Olympiasieger von 2018 noch nicht aufgegeben. Der Trainer besteht darauf, dass im olympischen Wettbewerb überraschende Ergebnisse möglich seien.

Wellinger wird seine Vorbereitung unter der Anleitung Horngachers für die Spiele 2026 fortsetzen. Sein Olympiaticket ist unabhängig von den jüngsten Ergebnissen bereits sicher. Das Team konzentriert sich weiterhin darauf, ihm zu helfen, vor Beginn der Wettkämpfe wieder seine Bestform zu erreichen.