Bayern beschleunigt Solarpark-Ausbau mit neuen Planungsregeln
Bayern lockert Planungsvorschriften für schnelleren Bau von Solarparks
Bayern hat seine Planungsregeln überarbeitet, um den Bau von Freiflächen-Solaranlagen zu beschleunigen. Die Änderungen vereinfachen die Ausgleichsmaßnahmen für bodengebundene Photovoltaik(PV)-Anlagen. Bauminister Christian Bernreiter unterstützt die Reform als Teil von Bayerns Bestrebungen, den Ausbau erneuerbarer Energien voranzutreiben.
Das bayerische Kabinett passte die städtebaulichen Vorschriften an, um Genehmigungen für Solarparks zu erleichtern. Bisher mussten Entwickler Ausgleichsflächen außerhalb der Anlagen schaffen. Nun werden bodengebundene PV-Systeme in zwei Kategorien mit unterschiedlichen Kompensationsanforderungen unterteilt.
Für die erste Kategorie – Anlagen unter 25 Hektar mit weniger als 2,5 Prozent versiegelter Fläche – entfällt der Ausgleich vollständig. Die zweite Kategorie erfordert jedoch weiterhin eine 10-prozentige Kompensation. Die überarbeiteten Regelungen legen zudem klare Standort- und Installationskriterien fest, um das Genehmigungsverfahren zu beschleunigen.
Bayern ist derzeit Vorreiter beim Photovoltaik-Ausbau in Deutschland. Die neuen Vorschriften sollen Verzögerungen verringern und mehr Solarprojekte in der Region fördern. Die Änderungen beseitigen einige der größten Hürden für Solaranlagenbetreiber in Bayern: Kleinere, weniger eingreifende Projekte durchlaufen nun weniger bürokratische Schritte, während größere Vorhaben zwar weiterhin teilweise Ausgleichsmaßnahmen benötigen, das Verfahren aber deutlich zügiger ablaufen sollte.






