19 March 2026, 16:17

Bayern verschärft Regeln für Ferienwohnungen ab April 2026

Leerer Büroraum mit schwarzen Böden, weißen Wänden, elektrischem Licht, Kabeln, Türen, Schränken, Fenstern und einem Blick auf Gebäude und Bäume draußen, befindet sich in Amsterdam.

Neue Transparenz zur Verhinderung von Missbrauch von Wohnraum - Bayern verschärft Regeln für Ferienwohnungen ab April 2026

Bayern hat ein neues Gesetz zur Regulierung von Kurzzeitferienwohnungen verabschiedet. Die Vorschriften sollen verhindern, dass Wohnraum in Touristenunterkünfte umgewandelt wird – insbesondere in Städten mit Wohnungsmangel. Die Änderungen treten am 1. April 2026 in Kraft.

Der bayerische Landtag billigte Maßnahmen zur Einführung eines EU-weiten digitalen Registrierungssystems. Dem neuen Gesetz zufolge müssen Eigentümer ihre Immobilien vor der Vermietung über Plattformen wie Airbnb offiziell anmelden. Zudem müssen sie der Plattform eine Registriernummer vorlegen.

Gemeinden erhalten Zugang zu einem EU-Datenaustauschsystem, das Online-Mietangebote erfasst. Dadurch können lokale Behörden illegale Umwidmungen leichter erkennen und die Regeln wirksamer durchsetzen. Das Gesetz richtet sich gezielt an Regionen mit hoher Nachfrage, aber begrenztem Wohnraumangebot.

Die überarbeiteten Bestimmungen sind Teil des bayerischen Zweckentfremdungsverbotsgesetzes, das die zweckfremde Nutzung von Wohnraum unterbinden soll. Zwar verfügen einige bayerische Städte bereits über ähnliche Systeme, doch das neue Gesetz standardisiert das Verfahren in der gesamten Region.

Ab April 2026 müssen alle Anbieter von Kurzzeitvermietungen in Bayern die Registrierungspflicht einhalten. Die Kommunen werden die EU-Datenbank nutzen, um Angebote zu überwachen und nicht genehmigte Ferienwohnungen zu unterbinden. Ziel des Gesetzes ist es, den langfristigen Wohnraum in Gebieten mit Knappheit zu sichern.

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