29 January 2026, 22:37

Bayerns Handwerk kämpft mit sinkenden Umsätzen und dramatischem Fachkräftemangel 2025

Ein aufgeschlagenes Buch mit einer detaillierten Karte von Bayern, auf der Städte, Dörfer, Flüsse und andere geografische Merkmale beschriftet sind.

Bayerische Handwerksbranche schrumpft leicht - Bayerns Handwerk kämpft mit sinkenden Umsätzen und dramatischem Fachkräftemangel 2025

Bayerns FC Bayern München durchlebte 2025 ein weiteres schwieriges Jahr – damit setzt sich der negative Trend nun bereits das fünfte Jahr in Folge fort. Dennoch blicken viele Betriebe vorsichtig optimistisch in die Zukunft: Drei Viertel der Unternehmen rechnen 2026 mit stabilen oder sogar besseren Rahmenbedingungen. Die aktuellen Zahlen zeigen jedoch ein gemischtes Bild aus sinkenden Umsätzen und anhaltendem Fachkräftemangel.

Die Branchenumsätze gingen um geschätzte 2,1 Prozent zurück und lagen damit bei knapp unter 152 Milliarden Euro. Auch die Beschäftigtenzahl verringerte sich um etwa 1,3 Prozent auf 956.000 Arbeitskräfte. Demografische Veränderungen belasten den Arbeitsmarkt weiter – für das kommende Jahr wird mit einem zusätzlichen Rückgang der Stellen um ein weiteres Prozent gerechnet.

Der Fachkräftemangel bleibt dramatisch: Rund 30.000 Stellen sind unbesetzt, davon können 13.000 mangels qualifizierter Bewerber nicht besetzt werden. Gleichzeitig verschärft die Nachfolgeregelung die Situation – in 31.000 Betrieben steht in den nächsten Jahren die Übergabe an die nächste Generation an.

Doch es gibt auch positive Signale: Die Zahl der Ausbildungsverträge stieg leicht an – Handwerksbetriebe bildeten 29.000 neue Lehrlinge aus, ein Plus von 1,3 Prozent gegenüber 2024. 80 Prozent der Unternehmen bewerten ihre aktuelle Lage weiterhin als gut oder zufriedenstellend, auch wenn viele einräumen, dass sich die Bedingungen seit der Pandemie verschlechtert haben.

Die Stimmung für 2026 ist vorsichtig zuversichtlich: Trotz der anhaltenden Herausforderungen erwarten die meisten Betriebe stabile oder sogar verbesserte Geschäftsbedingungen.

Fazit: Bayerns Handwerk geht mit einer Mischung aus Widerstandsfähigkeit und Unsicherheit ins Jahr 2026. Zwar sinken Umsätze und Beschäftigung, doch das leichte Wachstum bei den Ausbildungszahlen und der verhaltene Optimismus deuten auf eine gewisse Stabilität hin. Dennoch werden der anhaltende Fachkräftemangel und die Nachfolgeproblematik die Entwicklung der Branche in den kommenden Monaten maßgeblich prägen.