03 February 2026, 19:08

Bayerns Immobilienmarkt hinkt 2025 hinter dem Bundesschnitt her – warum die Erholung stockt

Eine Schwarz-Weiß-Zeichnung einer Stadt mit einer Burg auf einem Hügel, umgeben von Häusern und Bäumen, beschriftet mit "Bayern, Deutschland im 19. Jahrhundert".

Immobilienverkäufe steigen - aber weit unter Rekordniveau - Bayerns Immobilienmarkt hinkt 2025 hinter dem Bundesschnitt her – warum die Erholung stockt

Deutschlands Immobilienmarkt zeigt Erholungszeichen nach starkem Einbruch 2022 und 2023

Die Wende setzte 2024 ein und hält bis 2025 an – doch das Wachstum verläuft regional sehr unterschiedlich. Bayern, einst Vorreiter bei Immobilienverkäufen, hinkt mittlerweile anderen Bundesländern bei den Transaktionsvolumina hinterher.

Der Abschwung begann mit dem Ende der ultra-niedrigen Zinsen, die Hypotheken deutlich verteuerten. Käufer wurden rar, die Verkaufszahlen brachen 2022 und 2023 stark ein. 2024 setzte eine moderate Erholung ein, die sich 2025 fortsetzt – getrieben wurde dieser Aufschwung jedoch nicht von der Inflation.

In Bayern stiegen die Immobilientransaktionen 2025 nur um 9 % auf 54,4 Milliarden Euro – deutlich unter dem Bundesschnitt von 18 % und hinter Baden-Württembergs Plus von 19 %. Wohnungsmangel und geringere Neubautätigkeit stabilisierten die Preise in einigen Regionen wie Oberbayern. In München sanken die Wohnungspreise sogar leicht: von 9.215 Euro pro Quadratmeter Anfang 2025 auf 9.179 Euro Anfang 2026.

Bundesweit zogen die Immobilienpreise an – bei Wohnungen um 4,6 %, bei Häusern um 2 %. Doch Bayerns Wachstum bleibt im Vergleich zum Rekordjahr 2021 (damals 72 Milliarden Euro Transaktionsvolumen) verhalten.

Die Erholung des bayrischen Immobilienmarkts verläuft langsamer als in anderen Bundesländern. Durch rückläufige Neubauten und anhaltenden Wohnraummangel stockt die Preisentwicklung in Schlüsselregionen. Während bundesweit die Werte steigen, deuten Bayerns Transaktionszahlen und Preisentwicklungen auf einen zurückhaltenderen Aufschwung hin.