06 February 2026, 12:35

Bayerns Wohnungsmarkt zeigt erste Anzeichen der Erholung nach Jahren des Rückgangs

Eine Schwarz-Weiß-Zeichnung eines mehrfenstrigen Gebäudes, das als erste Residenz des deutschen Bundeslandes Bayern gilt, mit Text und einer Skala unten.

Mehr neue Wohnungen in Bayern genehmigt - Bayerns Wohnungsmarkt zeigt erste Anzeichen der Erholung nach Jahren des Rückgangs

Bayerns Wohnungsmarkt zeigt erste Live-Erholungszeichen nach Jahren des Rückgangs

Im Jahr 2025 hat sich der bayerische Wohnungssektor nach jahrelangem Rückgang leicht erholt: Die Zahl der genehmigten Baugenehmigungen für Wohngebäude stieg um 5,1 % auf 54.149 Einheiten. Dies ist der erste Anstieg seit drei Jahren – doch die Werte liegen weiterhin deutlich unter dem Niveau vor dem Ukraine-Krieg.

Der Aufschwung bei den Baugenehmigungen wurde vor allem durch Einfamilienhäuser getragen, für die 2025 insgesamt 11.665 Bewilligungen erteilt wurden. Auch Mehrfamilienhäuser trugen mit 26.824 genehmigten Wohneinheiten zur positiven Entwicklung bei. Studentische Wohnheime und Wohngemeinschaften verzeichneten einen Zuwachs von 568 Einheiten auf insgesamt 2.756.

Fünf der sieben bayerischen Regierungsbezirke meldeten deutliche Steigerungen, wobei Mittelfranken mit einem Plus von 42 % an der Spitze lag. Südbayern hingegen hatte weiterhin mit Rückgängen zu kämpfen: Oberbayern verzeichnete ein Minus von 9,4 %, Schwaben von 9,9 %. Bei Zweifamilienhäusern ging die Zahl der Genehmigungen um 288 Einheiten auf 3.052 zurück.

Hinzu kamen 8.637 Wohneinheiten durch Umbauten und Erweiterungen bestehender Gebäude. Nichtwohngebäude steuerten weitere 1.215 Wohnungen bei. Trotz der Fortschritte bleibt die Gesamtzahl der genehmigten Einheiten jedoch deutlich hinter den 80.344 des Jahres 2021 zurück.

Die Zahlen für 2025 deuten auf eine vorsichtige Erholung des bayerischen Wohnungsmarktes hin. Während einige Regionen spürbare Zuwächse verzeichneten, hatten andere weiterhin mit Herausforderungen zu kämpfen. Die Gesamtzahl der genehmigten Wohnungen hat sich zwar verbessert, erreicht aber noch lange nicht die früheren Höchststände.