Bayreuther Festspiele: Rädels Amtsantritt als Intendant verzögert sich
Emil KrügerBayreuther Festspiele: Rädels Amtsantritt als Intendant verzögert sich
Die Ernennung von Matthias Rädel zum ersten Intendanten der Bayreuther Festspiele verzögert sich. Die Verhandlungen über eine neue Verwaltungsstruktur ziehen sich hin, wodurch sich sein Amtsantritt verschiebt. Die Vorbereitungen zum 150-jährigen Jubiläum des Festivals bleiben für die Veranstalter jedoch oberste Priorität.
Rädel, derzeit stellvertretender Geschäftsführer der Deutschen Oper Berlin, sollte die Position eigentlich in Kürze antreten. Doch ungelöste Fragen in den geschäftlichen und finanziellen Richtlinien des Festivals blockieren den Prozess. Diese Anpassungen müssen abgeschlossen sein, bevor sein Vertrag – sowie der von Festivalleiterin Katharina Wagner – finalisiert werden kann.
Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst bestätigte, dass die Gespräche mit Rädel und Wagner fortgesetzt werden. Minister Markus Blume betonte die Bedeutung der Jubiläumsfeierlichkeiten in diesem Jahr. Rädel wird sein Amt daher erst nach Abschluss der Anniversary-Veranstaltungen antreten.
Die Verzögerung ergibt sich aus der Notwendigkeit, das organisatorische Gerüst des Festivals zu überarbeiten. Solange diese Änderungen nicht geklärt sind, kann die endgültige Struktur nicht umgesetzt werden. Rädels Wechsel in die Intendanz hängt nun von der Vollendung der internen Reformen ab. Sein Amtsantritt erfolgt im Anschluss an das diesjährige Jubiläumsprogramm. Der Stiftungsrat bleibt weiterhin damit befasst, die noch offenen Herausforderungen zu lösen.






