Bergisch Gladbach stärkt Inklusion mit neuem Beirat und Aktionsplan
Philipp LangeBergisch Gladbach stärkt Inklusion mit neuem Beirat und Aktionsplan
Bergisch Gladbach unternimmt neue Schritte zur Stärkung der Inklusion in der Stadt
Der Inklusionsbeirat hat sich zu seiner ersten Sitzung im Bensberger Rathaus versammelt – der Startschuss für ein repräsentativeres Gremium. Mit nun dreizehn Mitgliedern, zuvor waren es neun, bringt der Beirat eine größere Vielfalt an Perspektiven ein, darunter erstmals auch Menschen mit Lernbehinderungen.
Eröffnet wurde die Sitzung von Bürgermeister Marcel Kreutz, der die Anwesenden begrüßte und ihre Rolle bei der Gestaltung einer inklusiveren Stadt betonte. Er dankte den Mitgliedern für ihr Engagement und bezeichnete ihre Arbeit als unverzichtbar für eine vielfältige und zukunftsorientierte Gemeinschaft. Die dreistündige Sitzung diente vor allem der Klärung organisatorischer Aufgaben.
Zur neuen Vorsitzenden des Inklusionsbeirats wurde Katharina Kaul gewählt, die das Katholische Jugendamt vertritt. Ihre Stellvertreterin ist Uta Vossebrecker von der Städtischen Max-Bruch-Musikschule. Beide wurden von den Beiratsmitgliedern bestimmt, die zuvor von lokalen Einrichtungen, Gruppen und Organisationen nominiert und anschließend vom Stadtrat offiziell gewählt worden waren.
Einer der ersten Beschlüsse des Gremiums war die Entsendung von Vertretern in verschiedene Ausschüsse des Stadtrats. Damit wird sichergestellt, dass die Perspektiven von Menschen mit Behinderungen künftig systematisch in Entscheidungsprozesse einfließen. Zudem verabschiedete der Beirat einen aktualisierten Aktionsplan Inklusion, der in Kürze dem Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gleichstellung (ASWDG) sowie dem gesamten Stadtrat zur endgültigen Beschlussfassung vorgelegt wird.
Um die Barrierefreiheit zu verbessern, setzt der Beirat in seinen Dokumenten – darunter auch im neuen Aktionsplan – vermehrt auf Leichte Sprache und leicht verständliche Formulierungen. Die Erweiterung von neun auf dreizehn Sitze unterstreicht das Bekenntnis der Stadt, ihre vielfältige Bevölkerung besser abzubilden.
Die erste Sitzung des Inklusionsbeirats legte den Grundstein für eine breitere Repräsentation in Bergisch Gladbach. Mit neuer Führung und einem stärkeren Fokus auf Zugänglichkeit strebt das Gremium an, Inklusion fest in der kommunalen Politik zu verankern. Der überarbeitete Aktionsplan und die Ausschussentsendungen gehen nun in die nächsten Phasen der Beratung und Umsetzung.






