Berlin feiert Florianstag: Dank an Helfer und klare Botschaft gegen Gewalt
Johanna PetersBerlin feiert Florianstag: Dank an Helfer und klare Botschaft gegen Gewalt
Berlin ehrt am Florianstag Rettungskräfte – und warnt vor Gewalt gegen Helfer
Am 4. Mai beging Berlin den Florianstag mit einer besonderen Veranstaltung, um Feuerwehrleute, Schornsteinfeger und andere Einsatzkräfte zu würdigen. Gleichzeitig rückte die Feier ein drängendes Problem in den Fokus: die zunehmenden Angriffe auf Rettungskräfte in den vergangenen Jahren.
Die Veranstaltung fand in der Lehrbäckerei des Berliner Konditoren-Innungsverbands statt. Regierungsbürgermeister Kai Wegner traf sich dort mit Schornsteinfegern, Feuerwehrangehörigen und Polizisten, um die Bedeutung von Respekt und Zusammenhalt zu betonen. Unter dem Motto „Keine Gewalt gegen Retter – Schornsteinfeger sagen Danke“ machten die Teilnehmer deutlich, wie wichtig es ist, diejenigen zu schützen, die ihr Leben riskieren, um anderen zu helfen.
Die Initiative, die in diesem Jahr bereits zum vierten Mal stattfand, hat bisher rund 10.000 Euro an Spenden gesammelt. Das Geld kommt den Rettungsdiensten zugute und soll das Bewusstsein für die Herausforderungen schärfen, vor denen sie stehen. Der Florianstag, traditionell am 4. Mai begangen, erinnert an den Schutzpatron der Feuerwehrleute und Schornsteinfeger – ein passender Anlass, um ihren Einsatz zu würdigen.
Bei der Veranstaltung kamen zentrale Vertreter der Berliner Rettungsdienste und der lokalen Politik zusammen. Durch ihr gemeinsames Auftreten unterstrichen sie die Botschaft, dass Gewalt gegen Helfer nicht toleriert wird. Die Spenden und die öffentliche Unterstützung sollen dazu beitragen, die lebenswichtigen Dienste in der Stadt langfristig zu sichern.






