Berlin Recycling Volleys holen zehnten Meistertitel – doch der Neuanfang steht bevor
Lotta SchulteBerlin Recycling Volleys holen zehnten Meistertitel – doch der Neuanfang steht bevor
Berlin Recycling Volleys holen sich die zehnte deutsche Meisterschaft in Folge – doch die Saison war durchwachsen
Die Berlin Recycling Volleys haben mit einem souveränen 3:0-Sieg gegen die SVG Lüneburg im Finale ihre zehnte deutsche Meisterschaft in Folge gesichert. Trotz dieses Erfolgs war die Saison 2022/23 von Unbeständigkeit geprägt, was zu Veränderungen im Kader und im Trainerstab für die kommende Spielzeit führt.
Der Triumph im Finale krönte eine gemischte Saison: Zwar holte das Team erneut den Titel, doch die Leistungen schwankten und ließen Raum für Verbesserungen. Kurz nach dem Sieg trat Interimstrainer Alexandre Leal aus privaten Gründen zurück – sein Abschied ebnet den Weg für einen Neuanfang im nächsten Jahr.
Mehrere Leistungsträger werden den Verein verlassen, darunter Jake Hanes, Nehemiah Mote und Moritz Reichert sowie mindestens drei weitere Spieler. Doch der Klub hat bereits Verstärkung verpflichtet: Erik Shoji kehrt zurück, während Louis Kunstmann vom VfB Friedrichshafen wechselt. Zudem verlängerten Ruben Schott und Florian Krage-Brewitz ihre Verträge, was für Kontinuität im Team sorgt.
Abseits des Platzes hat Geschäftsführer Kaweh Niroomand deutlich gemacht, dass er die Schwankungen in den Leistungen angehen will. Unterdessen übernimmt der ehemalige Berliner Assistenztrainer Markus Steuerwald zur nächsten Saison die Helios Volleys Giesen – eine weitere Veränderung in der Trainerlandschaft.
Mit dem zehnten Titel in Serie steht den Berlin Recycling Volleys nun eine Übergangsphase bevor. Der Klub setzt auf eine Mischung aus erfahrenen Kräften und neuem Talent, um die Saison 2023/24 stabiler zu gestalten. Niroomands Fokus auf Konstanz wird entscheidend sein, wenn das Team seinen Titel erneut verteidigen will.






