BlackRock stockt München-Re-Anteile auf über acht Prozent auf
BlackRock baut Einfluss bei München Re aus und hält nun über 8 Prozent
Der weltgrößte Vermögensverwalter BlackRock hat seinen Einfluss auf die München Re weiter ausgebaut und hält nun mehr als 8 Prozent der Anteile. Der Investmentriese besitzt insgesamt 10,47 Millionen Aktien, darunter sowohl direkte Stimmrechte als auch American Depositary Receipts (ADRs). Dies folgt auf eine Reihe jüngster Transaktionen und Aktienrückkäufe durch den Rückversicherer selbst.
Am 19. Januar 2025 erhöhte BlackRock seine Stimmrechtsanteile an der München Re von 7,69 auf 8,01 Prozent. Weitere 0,20 Prozent werden indirekt über Finanzinstrumente gehalten. Die Gesamtbeteiligung des Unternehmens liegt damit bei 8,21 Prozent, bestehend aus 10,26 Millionen direkten Stimmrechten und 207.595 Aktien über ADRs.
Unterdessen führte die München Re ihr Aktienrückkaufprogramm fort. Zwischen dem 12. und 20. Januar kaufte das Unternehmen 360.000 eigene Aktien zurück. Seit dem 15. Mai 2025 beläuft sich die Gesamtzahl der im Rahmen dieses Programms zurückgekauften Aktien auf 3,04 Millionen. Am 20. Januar erwarb zudem die Vorstandsmitglied Mari-Lizette Malherbe 379 Aktien zu einem Durchschnittspreis von 520,40 Euro. Der Kauf im Wert von knapp 198.000 Euro unterstreicht das individuelle Vertrauen in den Wert des Unternehmens.
BlackRocks wachsendes Engagement bei der München Re ist bemerkenswert. Bereits im Januar 2023 war das Unternehmen der größte institutionelle Investor, der seine Beteiligung aufstockte. Bis zum 11. April 2025 hatte BlackRock seinen Anteil bereits auf 6,18 Prozent erhöht, bevor er in den folgenden Monaten weiter stieg.
Die ausgeweitete Position stärkt BlackRocks Rolle als bedeutender Aktionär der München Re. Die anhaltenden Aktienrückkäufe und internen Transaktionen des Unternehmens deuten auf eine konsequente Kapitalsteuerung hin. Gemeinsam signalisieren diese Schritte eine fortgesetzte Dynamik in der Eigentümerstruktur des Rückversicherers.