24 June 2026, 14:09

BMW ändert Strategie: Profit statt Verkaufszahlen im Fokus

BMW erhöht Preise im Jahr 2017

BMW ändert Strategie: Profit statt Verkaufszahlen im Fokus

BMW hat Pläne bekannt gegeben, seine Strategie anzupassen, nachdem das Unternehmen im Luxuswagenmarkt mit starker Konkurrenz konfrontiert war. Der Konzern wird sich künftig auf Rentabilität und Markenwert konzentrieren – statt allein auf Umsatzwachstum. Dieser Schritt folgt auf die Überholung durch Mercedes-Benz bei den weltweiten Verkäufen von Luxusfahrzeugen im Jahr 2016.

2016 hatte BMW insbesondere in den USA deutliche Rabatte gewährt, um Kunden zu gewinnen. Dennoch blieb die operative Marge im Autogeschäft bei 8,9 Prozent und damit innerhalb der angestrebten Spanne von 8 bis 10 Prozent. Der Konkurrent Mercedes-Benz verzeichnete im selben Zeitraum jedoch sowohl höhere Absatzzahlen als auch eine stärkere Marge.

Das Unternehmen plant nun, den Fokus auf seine profitabelsten Modelle zu verlagern. Zudem sollen bis Ende 2018 insgesamt 40 neue oder überarbeitete Modelle auf den Markt kommen. Finanzvorstand Nicolas Peter betonte, dass stabile Preise für die Marke Priorität hätten.

Um dies zu unterstützen, beabsichtigt BMW, die Preise für seine Premiumfahrzeuge 2017 anzuheben – mit besonderem Augenmerk auf den US-Markt. Vertriebschef Ian Robertson erklärte, es gebe keinen festen Zeitplan, um die Führung im Luxussegment zurückzuerobern. Die unter dem Namen Number One bekannte Strategie umfasst zudem die Stärkung des Markenwerts und die Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit.

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Mit dem neuen Ansatz setzt BMW auf Profitabilität und Markenstärke statt auf reines Absatzvolumen. Das Ziel ist, die Position als weltweit führender Premium-Hersteller zu festigen. Preisanpassungen und eine modernisierte Modellpalette sind zentrale Schritte in diese Richtung.

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