Chaos am Wochenende: Staus, Karneval und Winterferien blockieren Deutschlands Straßen
Philipp LangeFaschingsferien: ADAC erwartet starken Verkehr und Staus am Wochenende - Chaos am Wochenende: Staus, Karneval und Winterferien blockieren Deutschlands Straßen
Reiseverzögerungen in weiten Teilen Deutschlands am zweiten Februar-Wochenende erwartet
Am zweiten Februar-Wochenende muss in Teilen Deutschlands mit Reisebehinderungen gerechnet werden. Eine Mischung aus Karnevalsfeiern, Winterferien und winterlichem Wetter wird für vollere Straßen und mögliche Gefahrenstellen sorgen. Autofahrer werden aufgefordert, sich frühzeitig zu informieren und ihre Fahrten zu planen, da sich ab Freitagnachmittag Staus bilden könnten.
In Bayern, im Saarland und in Thüringen beginnen die Faschingsferien, was besonders in Süddeutschland zu erhöhtem Verkehrsaufkommen führen wird. Tagesausflügler und Wintersportbegeisterte werden den Ansturm zusätzlich verstärken, da viele in Richtung Ferienorte und Skigebieten unterwegs sein werden.
Straßensperrungen wegen Karnevalsumzügen in mehreren Städten werden den normalen Verkehrsfluss behindern. In München wird die Sicherheitskonferenz zudem zusätzliche Einschränkungen innerhalb einer abgesperrten Sicherheitszone mit sich bringen. Demonstrationen und Polizeibegleitungen könnten in der Stadt zudem kurzfristige Wartezeiten verursachen.
An den Grenzübergängen nach Bundesländern könnte es zu längeren Wartezeiten kommen, auch wenn bisher keine bestimmten Kontrollpunkte als besonders betroffen gemeldet wurden. Auch in Nachbarländern wie Belgien könnte der Verkehr aufgrund anhaltender Verkehrsstreiks zunehmen. Belgische Städte und Zufahrtsstraßen hatten bereits im Januar mit Verspätungen durch einen Streik im Bahn- und Busverkehr zu kämpfen, was sich nun auf Routen nach und aus Deutschland auswirken könnte.
Winterliche Bedingungen könnten auf einigen Straßen zu Glätte führen und die Fahrt damit gefährlicher machen. Zwar haben die Behörden keine konkreten Warnungen für bestimmte Autobahnen oder Grenzübergänge herausgegeben, doch sollten Reisende mit längeren Fahrzeiten rechnen.
Die Kombination aus Karnevalsfeiern, Schulferien und ungünstigem Wetter wird die Straßeninfrastruktur am Wochenende auf die Probe stellen. Autofahrer wird geraten, mehr Zeit einzuplanen, sich über lokale Behinderungen zu informieren und mögliche Verzögerungen an den Grenzen einzukalkulieren. Mit einer Entspannung der Situation ist erst nach Ende der Ferienzeit zu rechnen.