29 January 2026, 02:21

CSU fordert harte Maßnahmen gegen Chaos an Münchner Brennpunkten wie Bahnhof Giesing

Ein detaillierter alter Stadtplan von München, Deutschland, der Straßen, Gebäude, Sehenswürdigkeiten und Text mit Informationen über die Bevölkerung, Straßen und Sehenswürdigkeiten zeigt.

CSU fordert harte Maßnahmen gegen Chaos an Münchner Brennpunkten wie Bahnhof Giesing

Die Münchner CSU fordert dringende Maßnahmen, um die Missstände an drei Problemstandorten in der Stadt in den Griff zu bekommen. Der Alte Südfriedhof, der Bahnhof Giesing und der Partnachplatz sind zu Brennpunkten für Beschwerden über Lärm, Drogenkonsum und Vermüllung geworden. Parteichef Manuel Pretzl bezeichnete den aktuellen Zustand als "inakzeptabel" und verlangte umgehende Verbesserungen.

Am Alten Südfriedhof berichten Besucher von notdürftigen Schlafplätzen, offenem Drogenkonsum und Müllbergen in der Nähe von Gräbern. Die CSU schlägt schärfere Maßnahmen vor, darunter erweiterte Videoüberwachung, mehr Polizeistreifen und eine bessere Beleuchtung, um Sicherheit und Sauberkeit wiederherzustellen.

Auch der Bahnhof Giesing ist von ähnlichen Problemen betroffen: Häufiger Drogenkonsum und laute Rüpelstörungen belasten Anwohner und Pendler. Die Partei fordert ein Alkohol- und Cannabisverbot, verstärkte Kontrollen, häufigere Reinigungsintervalle und eine stärkere Polizeipräsenzen.

Der vor einigen Jahren umgestaltete Partnachplatz leidet unter nächtlichem Lärm, exzessivem Alkoholkonsum und lauter Musik. Die CSU will dort KAD-Kräfte (Kommunale Alltagsdienste) einsetzen und die AKIM (Münchens Abfallwirtschaftsbetrieb) einbinden, um für Ordnung zu sorgen. Ihr umfassendes Sicherheitspaket, das Ende 2025 vorgestellt werden soll, sieht zudem die Installation von Notrufknöpfen und zusätzlicher Beleuchtung an allen drei Standorten vor.

Die Vorschläge der CSU zielen darauf ab, die seit Langem bestehenden Probleme mit öffentlicher Sicherheit und Hygiene in diesen Gebieten zu lösen. Sollten die Maßnahmen umgesetzt werden, wären strengere Kontrollen, eine intensivere Überwachung und regelmäßige Instandhaltung die Folge. Die Stadtverwaltung hat sich bisher noch nicht zu den Forderungen geäußert.