05 April 2026, 02:15

Cyberrisiken in Zahlen: Wie Unternehmen finanzielle Bedrohungen endlich messbar machen

Balkendiagramm mit der Überschrift "Internet-Penetration bis 2030", das die projizierten Internet-Nutzungsprozentsätze für vier Länder in blauen, grünen, gelben und roten Segmenten von 0% bis 100% zeigt.

Cyberrisiken in Zahlen: Wie Unternehmen finanzielle Bedrohungen endlich messbar machen

Unternehmen tun sich oft schwer damit, die tatsächlichen finanziellen Bedrohungen durch Cyberrisiken einzuschätzen. Technische Komplexität und unklare Eintrittswahrscheinlichkeiten erschweren es Führungskräften, sich auf mögliche Schäden vorzubereiten. Doch mit Cyber Risk Quantification (CRQ) – einer Methode zur Quantifizierung von Cyberrisiken – lassen sich diese Gefahren nun in konkrete finanzielle Kennzahlen übersetzen.

Das deutsche Start-up Squalify setzt dabei auf ein erprobtes Framework der Münchener Rück und ermöglicht Unternehmen so präzise Risikobewertungen, die auf strategische Entscheidungen der obersten Ebene zugeschnitten sind.

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CRQ verwandelt IT-Schwachstellen in messbare finanzielle Auswirkungen. Statt vager Warnungen liefert die Methode fundierte Aussagen darüber, wo ein Unternehmen am stärksten betroffen sein könnte – sei es in der operativen Abwicklung, bei der Liquidität oder im Vertrauen der Kunden. Zudem stellt sie zentrale Fragen: Wo würde ein Ausfall die größten Schäden verursachen, und wie wahrscheinlich ist ein solches Szenario angesichts der aktuellen Sicherheitsvorkehrungen?

Das Cyber Accumulation Risk Model (CYARM) der Münchener Rück hat sich in den vergangenen fünf Jahren bewährt. Es sagte die finanziellen Folgen schwerwiegender Vorfälle wie den Ransomware-Angriff auf die Colonial Pipeline 2021 oder den globalen Ausfall von CrowdStrike 2024 präzise voraus. Mittlerweile nutzen Versicherungskonzerne wie Allianz und Swiss Re sowie Banken wie die Deutsche Bank das Modell. Auch die Energie- und Gesundheitsbranche setzt es ein, um großflächige Cyberbedrohungen zu analysieren.

Unter der Führung von CEO Asdrúbal Pichardo wendet Squalify das Framework der Münchener Rück an, um maßgeschneiderte Risikobewertungen zu erstellen. Das in München ansässige Unternehmen hilft Führungskräften, sich von abstrakten Risikokategorien zu lösen und Entscheidungen auf Basis solider Finanzdaten zu treffen.

Methoden wie CYARM ersetzen Spekulationen durch harte finanzielle Fakten. Unternehmen aus den Bereichen Finanzen, Versicherungen und kritische Infrastruktur nutzen diese Tools bereits, um sich auf worst-case-Szenarien vorzubereiten. Mit Start-ups wie Squalify, die den Ansatz weiter verfeinern, können Unternehmen ihre Geschäftsprozesse – und damit ihre wirtschaftliche Stabilität – besser vor Cyberangriffen schützen.

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