08 April 2026, 08:23

Münchner Zoll deckt bei Großrazzia illegale Beschäftigung im Baugewerbe auf

Alte Karte von München, Deutschland, schwarz umrandet, zeigt Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten.

Münchner Zoll deckt bei Großrazzia illegale Beschäftigung im Baugewerbe auf

Münchens Hauptzollamt führt Großrazzia gegen Schwarzarbeit im Baugewerbe durch

Am Montag, dem 16. Juni 2025, hat das Münchner Hauptzollamt eine großangelegte Kontrollaktion gegen nicht angemeldete Beschäftigung in der Baubranche durchgeführt. Rund 70 Beamte überprüften mehrere Betriebe und befragten etwa 140 Beschäftigte zu ihren Arbeitsbedingungen. Ziel der Aktion war es, illegale Beschäftigungsverhältnisse aufzudecken und die Einhaltung der Sozialversicherungs- sowie Mindestlohnvorschriften sicherzustellen.

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) leitete die Kontrollen im Rahmen ihrer risikoorientierten Strategie. Die Beamten prüften, ob Arbeitgeber ihre Mitarbeiter korrekt bei der Sozialversicherung angemeldet, den Mindestlohn gezahlt und missbräuchliche Leistungsbezüge verhindert hatten. Besonders im Fokus standen Fälle, in denen Beschäftigte "schwarz" – also ohne offizielle Anmeldung – beschäftigt wurden.

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Bis zum Ende der Aktion wurden etwa 30 Verdachtsfälle für weitere Ermittlungen markiert. Gegen mehrere Unternehmen, die gegen die Vorschriften verstoßen hatten, wurden verwaltungsrechtliche und strafrechtliche Verfahren eingeleitet. Diese gezielten Kontrollen sind Teil umfassender Bemühungen, um die Toleranz gegenüber Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigungspraktiken zu verringern.

Tag der offenen Tür beim Münchner Hauptzollamt Das Hauptzollamt München lädt zudem Interessierte zu einem Tag der offenen Tür ein, die eine Karriere im Zolldienst in Erwägung ziehen. Die Veranstaltung findet am 27. September 2025 in der Landsberger Straße in München statt. Anmeldungen sind per E-Mail an [email protected] möglich.

Die Kontrollen führten zu weiteren Ermittlungen und rechtlichen Schritten gegen mutmaßliche Verstöße. Das Zollamt setzt seine Überwachung von Hochrisikobranchen fort, um die Einhaltung der Arbeitsgesetze durchzusetzen. Für Medienanfragen steht Pressesprecher Thomas Meister unter der Telefonnummer 49 89 975 90717 oder per E-Mail an [email protected] zur Verfügung.

Quelle