27 June 2026, 16:14

Daiichi Sankyo investiert eine Milliarde Euro in bayerischen Pharma-Standort

Daiichi Sankyo hält an Milliardeninvestition in Bayern fest

Daiichi Sankyo investiert eine Milliarde Euro in bayerischen Pharma-Standort

Daiichi Sankyo kündigt Milliardeinvestition in Deutschland an

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Der japanische Pharmakonzern Daiichi Sankyo hat eine große Investition in seine deutschen Standorte angekündigt. Das Unternehmen plant, rund eine Milliarde Euro in den Ausbau seines Forschungs- und Produktionsstandorts in Pfaffenhofen, Bayern, zu stecken. Es handelt sich dabei um eine der größten Investitionen in der Unternehmensgeschichte außerhalb Japans.

Das Werk in Pfaffenhofen ist bereits die größte Produktionsstätte des japanischen Arzneimittelherstellers außerhalb seines Heimatmarktes. Daiichi Sankyo, Japans zweitgrößtes Pharmaunternehmen, erwirtschaftet jährlich etwa 11,5 Milliarden Euro Umsatz.

Benoit Creveau, der Deutschland-Chef des Konzerns, bestätigte die Erweiterung trotz der jüngsten Herausforderungen in der Branche. Den Entwurf für die Gesundheitsreform bezeichnete er zwar als „enttäuschend“, betonte aber gleichzeitig die Bedeutung Deutschlands als zentraler Absatzmarkt.

Zu den weiteren Gründen für die Standortentscheidung zählten langjährige Partnerschaften mit Forschungseinrichtungen. Auch die Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte und zuverlässiger Zulieferer spielten bei der Wahl Pfaffenhofens für die Expansion eine Rolle.

Die Investition wird die Kapazitäten des Standorts deutlich erhöhen und unterstreicht das Engagement von Daiichi Sankyo für Deutschland als strategisch wichtigen Standort für Forschung und Produktion. Mit dem Ausbau will das Unternehmen seine Position in Europa weiter stärken.

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