Dramatische Helikopter-Rettung nach Ausrüstungsversagen im Rotwand-Gebiet
Lotta SchulteDramatische Helikopter-Rettung nach Ausrüstungsversagen im Rotwand-Gebiet
29-Jähriger aus München nach Ausrüstungsversagen im Rotwand-Gebiet per Helikopter gerettet
Ein 29-jähriger Mann aus München wurde am 11. Januar 20XX nach einem technischen Defekt seiner Skitourenausrüstung während einer Besteigung im Rotwand-Gebiet mit dem Hubschrauber gerettet. Der Mann war aufgrund von Erschöpfung und sich verschlechternden Wetterbedingungen in eine Notlage geraten. Seine Freundin hatte den Notruf abgesetzt, woraufhin die Rettungskräfte umgehend ausrückten.
Der Mann hatte seine Tour vom Spitzingsee aus begonnen und war in Richtung Rotwandhaus, dann weiter zur Auerspitz und schließlich zum Miesingsattel unterwegs. Gegen 16 Uhr versagte seine Steighilfe, sodass er weder vorwärtskommen noch sicher absteigen konnte. Starke Winde und eisige Temperaturen machten es ihm unmöglich, allein ins Tal zurückzukehren.
Der Bergrettungsdienst Leitzachtal setzte zwölf Retter ein, während der Polizei-Hubschrauber Edelweiss 8 für eine Windenbergung alarmiert wurde. Zwei Flugretter wurden vom Helikopter aus auf einer Loipe bei Geitau abgeseilt. Tief hängende Wolken und turbulente Winde erschwerten den Einsatz, der knapp vor Einbruch der Dunkelheit erfolgreich abgeschlossen werden konnte.
Ein Quad-Team der Bergwacht stand während der Aktion vorsorglich bereit. Nach der Rettung erhielt der Mann in der Rettungsstation in Bayrischzell eine erste medizinische Versorgung.
Nach der Behandlung konnte der Mann ohne weitere Hilfe nach Hause entlassen werden. An der Rettungsaktion waren die Hubschrauberbesatzung, Bergretter und medizinisches Personal in abgestimmter Zusammenarbeit beteiligt. Der Vorfall unterstreicht die Gefahren des Skitourengehens unter extremen alpinen Bedingungen.