Drogenfund im Fernbus: Nigerianer auf der A3 mit Kokain und Ecstasy festgenommen
Lotta SchulteDrogenfund im Fernbus: Nigerianer auf der A3 mit Kokain und Ecstasy festgenommen
Ein nigerianischer Reisender, der von Amsterdam nach Wien unterwegs war, ist nach einem Drogenfund in einem Fernbus festgenommen worden. Die Beschlagnahmung erfolgte auf der Autobahn A3 in der Nähe von Straubing-Bogen in Bayern. Die Behörde hat inzwischen umfassende Ermittlungen in dem Fall eingeleitet.
Der Vorfall begann, als Zollbeamte den Bus im Rahmen einer Routinekontrolle anhielten. Dabei entdeckten sie zwei Ecstasy-Tabletten, etwa 210 Gramm Marihuana sowie drei Pakete Kokain mit einem Gesamtgewicht von 132,7 Gramm. Die Drogen sollen sich im Besitz eines einzigen Fahrgasts befunden haben.
Der Verdächtige, ein nigerianischer Staatsbürger, wurde umgehend in Gewahrsam genommen. Gegen ihn erging ein Haftbefehl wegen des Verdachts der unerlaubten Einfuhr von Betäubungsmitteln und des Handeltreibens in nicht geringer Menge. Nach deutschem Recht drohen für solche Straftaten Mindesthaftstrafen von zwei Jahren.
Mittlerweile hat das Zollfahndungsamt München die Ermittlungen übernommen. Der Mann bleibt bis zum Abschluss des Strafverfahrens in einer bayerischen Justizvollzugsanstalt in Untersuchungshaft.
Die Ermittlungen dauern an, während die Behörde die Umstände der Drogenbeschlagnahmung aufklärt. Dem Beschuldigten drohen Anklagen nach dem Betäubungsmittelgesetz, die mit einer erheblichen Freiheitsstrafe geahndet werden können. Weitere Einzelheiten zum Fall wurden bisher nicht bekannt gegeben.