EV Landshut scheitert mit Disziplinaranträgen – Pinguins vor Halbfinaleinzug
Philipp LangeEV Landshut scheitert mit Disziplinaranträgen – Pinguins vor Halbfinaleinzug
Die Spannungen in den DEL2-Eishockey-Playoffs steigen, nachdem der Versuch von EV Landshut, den Gegner durch nachträgliche disziplinarische Maßnahmen herauszufordern, gescheitert ist. Der Verein reichte nach dem 0:3-Rückstand in der Serie gegen die Pinguins zwei separate Anträge ein, die jedoch beide von den Verantwortlichen abgelehnt wurden.
Zunächst beantragte EV Landshut eine nachträgliche Prüfung eines Vorfalls gemäß DEL-Regel 42. Das Disziplinarkomitee lehnte den Antrag mit der Begründung ab, dass während des Spiels bereits eine Strafe verhängt worden sei. Weitere Maßnahmen wurden nicht ergriffen.
Eine zweite Untersuchung wegen eines angeblichen Spearing-Vorfalls wurde ebenfalls als unzulässig abgewiesen. Das Komitee sah keine Grundlage für eine Sperre oder zusätzliche Sanktionen.
Die Pinguins führen die Best-of-Seven-Serie nun mit einem deutlichen 3:0-Vorsprung an. Mit einem weiteren Sieg sichern sie sich einen Platz im Halbfinale. Unterdessen könnten die erfolglosen Beschwerden von EV Landshut die Spannungen vor dem vierten Aufeinandertreffen der Teams weiter verschärfen.
Es gibt keine Aufzeichnungen darüber, dass EV Landshut in der DEL2 oder anderen Ligen zuvor in disziplinarische Verfahren oder Spielmanipulationsvorwürfe verwickelt war.
Die Entscheidungen des Disziplinarkomitees lassen die Serie unverändert: Die Pinguins benötigen nur noch einen Sieg, um weiterzukommen. Da die Beschwerden abgelehnt wurden, gibt es keine weiteren Sanktionen, und der Fokus liegt nun auf dem anstehenden Spiel. Beide Teams treffen erneut aufeinander, während die Playoffs weitergehen.






