11 April 2026, 14:17

Fatma Deniz übernimmt TU-Präsidentschaft in schwieriger Finanzlage

Grüne Hintergrundfarbe mit zentralem weißem Text, der 'Alumni Engagement Innovation Fund 2015' und ein blaues Rundlogo mit weißem Rand und einem weißen Stern in der Mitte zeigt.

Fatma Deniz übernimmt TU-Präsidentschaft in schwieriger Finanzlage

Fatma Deniz wird am 1. April 2023 neue Präsidentin der Technischen Universität Berlin (TU Berlin). Ihre vierjährige Amtszeit beginnt in einer Phase großer finanzieller Herausforderungen für die Hochschule, darunter Kürzungen im Haushalt von 65 Millionen Euro bis 2028.

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Deniz ist eng mit der TU Berlin verbunden: 2008 promovierte sie dort am Bernstein-Zentrum für Computational Neuroscience. 2023 kehrte sie als Professorin für Informatik zurück und wirkt seit 2024 als Vizepräsidentin für Digitalisierung und Nachhaltigkeit.

Bevor sie an die TU Berlin wechselte, hatte sie Informatik an der TU München studiert. Ihr akademischer Werdegang umfasste zudem Lehr- und Forschungstätigkeiten in Kalifornien. Bereits zu Beginn ihrer Laufbahn zeichnete sie sich als beste Schülerin ihrer Schulklasse in der Türkei aus.

Als Präsidentin will Deniz die Sanierungsprozesse der Universität beschleunigen, indem sie auf internes Fachwissen setzt. Die Einrichtung, die im Oktober 2022 rund 34.000 Studierende zählte, steht vor der Aufgabe, ihr Budget in den nächsten fünf Jahren um 65 Millionen Euro zu reduzieren.

Deniz übernimmt die Führung der TU Berlin in einer entscheidenden Phase. Ihr Fokus auf interne Expertise und Digitalisierung wird prägen, wie die Universität mit den finanziellen Zwängen umgeht. Die kommenden vier Jahre werden zeigen, wie sich diese Veränderungen auf Mitarbeiter, Studierende und den Betrieb auswirken.

Quelle