08 January 2026, 12:49

FDP startet mit „Lady Not Gaga“ in den Landtagswahlkampf 2026

Ein Blatt Papier mit einer Schrift darauf.

FDP-Spitzenkandidatin Schmitt wird zur 'Zartlinerin' - FDP startet mit „Lady Not Gaga“ in den Landtagswahlkampf 2026

Die Freie Demokratische Partei (FDP) in Rheinland-Pfalz hat ihren Wahlkampf für die Landtagswahl 2026 eröffnet. Mit Spitzenkandidatin Daniela Schmitt an der Spitze setzt sich die politische Partei unter dem Motto "Die Stärke, die wir brauchen" für wirtschaftliche und bildungspolitische Reformen ein. Die Wahl findet am 22. März 2026 statt – die FDP strebt an, ihre aktuellen Mandate im Landtag zu verteidigen.

Am 28. Juni 2025 nominierten die Delegierten auf dem FDP-Landesparteitag in Speyer Daniela Schmitt offiziell zur Spitzenkandidatin. Die 53-Jährige ist seit 2021 Ministerin für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau in Rheinland-Pfalz und gehört zudem dem Bundespräsidium der FDP an.

Ihr Wahlkampfauftritt trägt den verspielt gestalteten Titel "Lady Not Gaga" und positioniert sie als pragmatische Führungspersönlichkeit. Schmitt bezeichnet sich selbst als "Sanfte Rebellin" und betont damit Glaubwürdigkeit und inhaltliche Substanz statt emotionaler Appelle. Dieser Ansatz steht im deutlichen Kontrast zur FDP-Kritik an den Koalitionspartnern, insbesondere an der Verkehrspolitik der Grünen in den Städten und den jüngsten Äußerungen der SPD zu Unternehmerinnen und Unternehmern. Im Wahlprogramm der Partei sind verpflichtende Sprachtests für Fünfjährige sowie ein neuer Landesinnovationsfonds in Höhe von über 100 Millionen Euro vorgesehen. Schmitt hat klar gemacht, dass sie ein "solides, starkes Ergebnis" anstrebt, um den Einfluss der FDP in der nächsten Regierung zu sichern.

Die FDP geht mit dem Fokus auf wirtschaftliche Stabilität und Bildungsreformen in den Wahlkampf. Daniela Schmitts Führung und ihre politischen Vorschläge werden die Strategie der politischen Partei prägen, um ihre parlamentarische Präsenz zu halten. Am 22. März 2026 entscheiden die Wählerinnen und Wähler, ob die FDP ihre aktuelle Position behaupten kann.