05 February 2026, 00:42

Feuerwehr Hünningen trotzt Extrembedingungen beim Schanzenlauf in Oberstdorf

Ein Buchumschlag mit einem Skispringer in der Luft, der einen Skianzug trägt, mit dem Text "Olympische Spiele Feuer - Heft 1 - Januar/Februar 1988" deutlich sichtbar.

Feuerwehr Hünningen trotzt Extrembedingungen beim Schanzenlauf in Oberstdorf

Sechs Feuerwehrleute der Feuerwehr Hünningen nahmen am Schanzenlauf in Oberstdorf teil – einem der härtesten Wettbewerbe für Feuerwehrkräfte in Deutschland. Die Herausforderung besteht aus steilen Anstiegen und über 1.000 Stufen. Drei Mannschaften der Wehr gingen an den Start, wobei eine kurzfristig zusammengestellt wurde, nachdem sich die Teilnehmerzahl geändert hatte.

Ursprünglich sollten zwei Teams aus Hünningen antreten. Als jedoch zwei österreichische Teilnehmer absagten, formierte sich spontan ein drittes Team: "Hünningen 3". Der Wettbewerb selbst verlangt den Teilnehmern alles ab – mit 162 Höhenmetern und Steigungen von bis zu 81 Prozent.

Das Team "Hünningen 3" überzeugte mit einer starken Leistung und erreichte in 19:05 Minuten den 27. Platz. "Hünningen 1" absolvierte die Strecke in 15:37 Minuten und belegte damit Rang 61. "Hünningen 2" hingegen wurde nach einer Zeit von 26:18 Minuten disqualifiziert.

Trotz der durchwachsenen Bilanz hat die Feuerwehr Hünningen bereits ihre Teilnahme für das nächste Jahr bestätigt.

Der Schanzenlauf stellte die Einsatzkräfte vor extreme Bedingungen und anspruchsvolles Gelände. Während ein Team die Disqualifikation hinnehmen musste, schaffte es ein anderes unter die besten 30. Die Wehr aus Hünningen blickt nun mit den Erfahrungen dieses Jahres optimistisch auf künftige Wettbewerbe.