Fusion der Feuerwehren: Rennau und Rottorf werden zu Hasenwinkel
Die Freiwilligen Feuerwehren von Rennau und Rottorf werden zur Freiwilligen Feuerwehr Hasenwinkel zusammengeschlossen. Der Beschluss des Gemeinderats der Samtgemeinde Grasleben zielt darauf ab, die Einsatzfähigkeit im Notfall zu verbessern. Beide Standorte hatten in der Vergangenheit mit Personalmangel zu kämpfen und lagen teilweise unter den gesetzlich vorgeschriebenen Mindeststandards.
Nach monatelanger Planung gab der Gemeinderat grünes Licht für die Fusion, die zum 1. Januar 2027 abgeschlossen sein soll. Nun wird ein detailliertes Fusionskonzept erarbeitet, um den Übergangsprozess zu steuern. Trotz des Zusammenschlusses bleiben die Feuerwehrstandorte in Rennau und Rottorf in Betrieb, um die flächendeckende Versorgung der Region weiterhin zu gewährleisten.
Im Rahmen der Umstrukturierung wird das TSF-W-Fahrzeug der Feuerwehr Rennau verkauft und durch ein Mannschaftstransportfahrzeug ersetzt. Zudem wurden personelle Wechsel in der Führungsebene bekannt gegeben: Christin Bilz übernimmt die Position der stellvertretenden Wehrführerin bei der Freiwilligen Feuerwehr Ahmstorf und gilt als designierte Nachfolgerin von Christian Fohlert. Nikolas Müller bleibt weiterhin stellvertretender Wehrführer der ehemaligen Einheit Rottorf innerhalb der neu gegründeten Feuerwehr Hasenwinkel.
Bürgermeister Gero Janze zeigte sich zufrieden mit der getroffenen Vereinbarung und betonte die langfristigen Vorteile für den Brandschutz in der Region. Besonders lobte er das Engagement von Christin Bilz, die er als zentrale Figur im Umstrukturierungsprozess bezeichnete.
Ziel der Fusion ist es, durch die Bündelung der Kräfte eine zuverlässige Brandbekämpfung und Notfallversorgung zu sichern – insbesondere angesichts des anhaltenden Personalmangels. Mit dem Erhalt beider Standorte und der neu aufgestellten Führungsebene wird die Freiwillige Feuerwehr Hasenwinkel voraussichtlich Anfang 2027 ihren Dienst aufnehmen. Der Beschluss des Gemeinderats stellt sicher, dass die gesetzlichen Personalvorgaben erfüllt werden, während gleichzeitig die lokale Einsatzbereitschaft erhalten bleibt.






