09 May 2026, 06:32

Güntzler warnt vor Finanzierungsloch von 1,1 Milliarden bei Steuerreform-Blockade

Plakat mit fettem schwarzem Text auf einem weißen Hintergrund, der von einem schmalen schwarzen Rahmen umgeben ist und "Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut: Senkt Steuern noch stärker für Wohlhabende und große Unternehmen."

Güntzler warnt vor Finanzierungsloch von 1,1 Milliarden bei Steuerreform-Blockade

Fritz Güntzler, der finanzpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, hat zu dringendem Handeln bei der Steuerreform aufgerufen. Er warnte, dass geplante Steuersenkungen ohne die Unterstützung der unionsgeführten Bundesländer Verzögerungen drohen oder ein Finanzierungsloch von bis zu 1,1 Milliarden Euro entstehen könnte.

Güntzler betonte die Notwendigkeit echter Steuerentlastungen für Bürger und Unternehmen gleichermaßen. Den Ministerpräsidenten der Länder warf er vor, durch ihre Weigerung, den vorgeschlagenen Steuerentlastungsbonus zu unterstützen, gezielt Hindernisse aufzubauen. Ohne deren Zustimmung, so seine Argumentation, werde die Reform nur schwer vorankommen.

In einer direkten Ansprache an die Spitzen von CDU und CSU forderte Güntzler eine klare Positionierung zum Reformvorhaben. Er warnte, dass eine Blockadehaltung die Bemühungen untergraben würde, die finanzielle Belastung von Haushalten und Unternehmen zu verringern. Zudem verwies der Sprecher auf das Risiko einer Finanzierungslücke in Höhe von 1,1 Milliarden Euro, falls die Länder weiterhin Widerstand gegen die Maßnahmen leisteten.

Seine Äußerungen fallen in eine Phase wachsenden Drucks auf eine grundlegende Überprüfung des Steuersystems. Güntzler bestand darauf, dass die Reform umgesetzt werden müsse, und rief die Länderchefs auf, sich mit den Plänen des Bundes zu arrangieren, statt den Fortschritt zu behindern.

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Im Mittelpunkt des Streits steht der Steuerentlastungsbonus, der aufgrund der Ablehnung durch unionsregierte Länder weiterhin blockiert ist. Güntzlers Warnungen deuten auf ein mögliches Finanzierungsdefizit von 1,1 Milliarden Euro hin, sollte keine Einigung erzielt werden. Das Ergebnis wird entscheiden, ob die geplanten Steuersenkungen wie vorgesehen umgesetzt werden können.

Quelle