Harry Kanes geheime Motivationsquelle: Ein Schnitzel nach jedem Tor für den FC Bayern
Lotta SchulteHarry Kanes geheime Motivationsquelle: Ein Schnitzel nach jedem Tor für den FC Bayern
Ein Wirtshausbesitzer bei München hat aus einer freundlichen Geste eine Tradition für Bayerns Stürmerstar Harry Kane gemacht. Stefan Kastner, Betreiber einer Gaststätte in Baierbrunn, brät dem englischen Nationalmannschaftskapitän seit dessen Wechsel zum FC Bayern jedes Mal ein Schnitzel, wenn dieser für den Verein trifft. Was als kleine Aufmerksamkeit begann, ist mittlerweile zu einer echten Motivationsquelle für den Spieler geworden.
Kane hat die Tradition mittlerweil verinnerlicht und bezeichnet Schnitzel als sein Lieblingsgericht in Deutschland – eine kulinarische Brücke zur heimischen Gemeinschaft.
Die Verbindung zwischen Kastner und Kane entstand über den Arzt des Fußballers, der regelmäßig in Kasterners Gästehaus übernachtet. Beim ersten Treffen auf einem örtlichen Kirchweihfest bot der Wirt dem Stürmerstar spontan an, für ihn zu kochen – vorausgesetzt, er schieße Tore. Kane scherzt inzwischen, Kastner habe wohl nicht damit gerechnet, wie viele das werden würden. Eine Regel gibt es dabei: Die Schnitzel gibt es nur gratis für Tore im Bayern-Trikot, nicht für Treffer in der englischen Nationalmannschaft.
Damit der Stürmer in Topform bleibt, serviert Kastner das Gericht mit Kartoffelsalat oder Ofenkartoffeln statt Pommes. Diese kleine, aber feine Geste verleiht Kanes Zeit in Deutschland eine persönliche Note – eine Mischung aus lokaler Kultur und Fußballleidenschaft.
Mittlerweile ist die Schnitzel-Tradition weit mehr als nur eine Belohnung: Sie ist fester Bestandteil von Kanes Münchner Alltag geworden. Jedes Tor bringt nicht nur Punkte für den FC Bayern, sondern auch ein frisch zubereitetes Mahl von einem Nachbarn. Für Kastner ist es eine Herzensangelegenheit – eine Möglichkeit, den Star des Vereins zu unterstützen und gleichzeitig ein Stück bayerische Gastfreundschaft lebendig zu halten.