Hoeneß bleibt bis 2028 in Stuttgart – doch Bayern München wartet schon
Johanna PetersHoeneß bleibt bis 2028 in Stuttgart – doch Bayern München wartet schon
Sebastian Hoeneß hat seinen Vertrag bei VfB Stuttgart bis 2028 verlängert, nachdem er die Mannschaft in der vergangenen Saison auf den zweiten Platz geführt hatte. Der 42-jährige Trainer sicherte dem Verein damit auch die Teilnahme an der Champions League. Gleichzeitig hält sich die Spekulation über seine Zukunft hartnäckig – Stuttgarts Präsident deutete an, ein Wechsel zu Bayern München sei unvermeidlich, wenn auch noch nicht aktuell.
Hoeneß übernahm im Dezember 2022 das Traineramt in Stuttgart und wandelte die sportliche Lage des Teams rasant zum Positiven. Unter seiner Führung belegte der VfB in der Bundesliga-Saison 2023/24 den zweiten Platz und qualifizierte sich für den prestigeträchtigsten europäischen Wettbewerb. Mehrere seiner Spieler haben sich seitdem in der deutschen Nationalmannschaft etabliert.
Im März 2025 gab Stuttgart bekannt, dass Hoeneß einen neuen Vertrag unterzeichnet habe, der ihn bis Juni 2028 an den Verein bindet. Trotz dieser langfristigen Verpflichtung äußerte sich Alexander Wehrle, der Vorstandsvorsitzende des VfB, Ende Dezember 2025 öffentlich dahingehend, dass Hoeneß eines Tages Trainer beim FC Bayern München werden werde. Wehrle betonte jedoch, dass ein Wechsel weder in dieser noch in der kommenden Saison geplant sei.
Unterdessen steht auch Bayerns aktueller Trainer, Vincent Kompany, im Fokus europäischer Top-Klubs. Gerüchte bringen ihn mit Real Madrid und Manchester City in Verbindung, auch wenn die Saison unter seiner Leitung bei den Münchnern bisher stabil verläuft. Sollte ein lukratives Angebot eintreffen, könnte es für die Bayern schwierig werden, Kompany zu halten.
Hoeneß bleibt vorerst bis 2028 an Stuttgart gebunden, doch ein späterer Wechsel nach München gilt als wahrscheinlich. Derzeit konzentriert er sich darauf, den Erfolg des VfB weiter auszubauen. Bayern hingegen muss sich darauf einstellen, wie der Klub reagieren wird, falls andere Spitzenvereine in den kommenden Transferperioden Kompany abwerben wollen.