Jacobens 60-Meter-Knaller bringt 1860 München das Tor des Monats zurück
Johanna PetersJacobens 60-Meter-Knaller bringt 1860 München das Tor des Monats zurück
TSV 1860 München holt nach acht Jahren wieder den Tor des Monats – September-Ausgabe
Ein atemberaubender Treffer von Thore Jacobsen aus rund 60 Metern Entfernung sicherte den Sieg – und bescherte TSV 1860 München nach acht Jahren Wartezeit erneut die Auszeichnung Tor des Monats. Das Tor markiert die Rückkehr des Vereins in die Erfolgsspur des Wettbewerbs, nachdem zuletzt Florian Neuhaus im Mai 2016 den Preis erhalten hatte.
Jacobens Fernschuss erhielt fast 30 Prozent der Stimmen von über 330.000 Teilnehmern. Sein Treffer reiht sich ein in eine wachsende Zahl spektakulärer Distanzschüsse der letzten Jahre.
Noch vor einigen Jahrzehnten waren solche Tore eine Seltenheit und erforderten außergewöhnliche Schusskraft. In den späten 1980er- und frühen 1990er-Jahren gelangten nur Spielern mit besonders kräftigen Oberschenkelmuskeln solche Kunststücke. Das erste prämierte Tor dieser Art datiert aus dem Jahr 1972, als Manfred Kaltz aus großer Distanz traf.
In jüngerer Zeit sind solche Treffer häufiger geworden. Im Juli 2023 gelang Maximilian Putz ein Tor von einem Strafraum in den anderen. Nur ein Jahr später wiederholte Dominique Nothnagel diese Leistung mit einem Schuss jenseits der Mittellinie.
Die Auszeichnung unterstreicht die Rückkehr von TSV 1860 München in den Fokus des Wettbewerbs. Jacobens Tor setzt die Reihe beeindruckender Fernschüsse im modernen Fußball fort. Der Verein blickt nun optimistisch in die Zukunft – zurück im Rampenlicht des Tors des Monats.






