23 April 2026, 10:17

KI-Revolution: Durchbruch beim automatisierten Fahren nach drei Jahren Forschung

Zwei blaue autonome Autos fahren auf einer Straße neben einem Gebäude, mit Fußgängern auf dem rechten Gehweg, vor einer Kulisse aus Bäumen, Gebäuden, Kränen, Polen, Verkehrsampeln und einem klaren blauen Himmel.

KI-Revolution: Durchbruch beim automatisierten Fahren nach drei Jahren Forschung

Drei Jahre Forschung bringen Durchbruch bei automatisiertem Fahren

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Das Forschungsprojekt EEmotion, das mit 10,4 Millionen Euro gefördert wurde, hat in den vergangenen drei Jahren bedeutende Fortschritte in der Technologie für automatisiertes Fahren erzielt. Dabei arbeiteten führende Industrieunternehmen und akademische Einrichtungen zusammen, um mithilfe von KI die Fahrzeugautomatisierung zu verbessern.

Das EEmotion-Projekt lief von September 2021 bis August 2024 und vereinte die Kompetenzen von ZF, Infineon, B-plus Technologies, Samoconsult, der RWTH Aachen und der Universität zu Lübeck. Im Mittelpunkt stand die Integration von KI in Fahrzeugsoftware, um Automatisierungsprozesse effizienter und präziser zu gestalten.

ZF erweiterte seine bestehenden Systeme cubiX und Eco Control 4 ACC, indem es KI-Algorithmen in die AURIX-TC4x-Mikrocontroller von Infineon einbettete. Diese Weiterentwicklung ermöglichte flüssigere automatisierte Spurwechsel und eine bessere Energieeffizienz in Fahrerassistenzsystemen. Durch den Einsatz von KI wurde zudem die Rechenleistung optimiert, was zu sichererem und reaktionsschnellerem Fahrverhalten führte.

Fast 60 Prozent des 10,4-Millionen-Euro-Budgets stammten aus Mitteln des Bundeswirtschaftsministeriums. Ziel des Projekts war es, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Automobilbranche zu stärken und gleichzeitig die Technologie für automatisiertes Fahren voranzutreiben. Fachleute betonen, dass die Ergebnisse wichtige Maßstäbe für künftige Innovationen in der Branche setzen.

Tobias Ehlgen, Leiter der Abteilung KI-Systeme & Steuerung bei ZF, wird weitere Details auf dem automotiveIT car.summit in München am 5. November präsentieren.

Das EEmotion-Projekt hat greifbare Verbesserungen in den Funktionen des automatisierten Fahrens geliefert. Die KI-gestützten Lösungen steigern Sicherheit, Effizienz und Präzision und festigen gleichzeitig Deutschlands führende Rolle in der Automobilinnovation. Die Erkenntnisse dürften die weitere Entwicklung der Fahrzeugautomatisierung maßgeblich prägen.

Quelle