13 February 2026, 06:32

Justus Strelow jagt mit Vaters Stolz nach Olympiagold 2026 für die Deutsche Bahn

Ein Plakat, das Wintersport in den österreichischen Alpen bewirbt, zeigt einen Skifahrer und Bilder von Menschen und Bergen mit begleitendem Text.

Justus Strelow jagt mit Vaters Stolz nach Olympiagold 2026 für die Deutsche Bahn

Justus Strelow: Mit neuer Entschlossenheit zur Olympiamedaille 2026

Der deutsche Bahnathlet Justus Strelow bereitet sich mit erneuertem Ehrgeiz auf die Olympischen Winterspiele 2026 vor. Der Sommer 2025 brachte einen lebensverändernden Moment – die Geburt seines ersten Sohnes, Karl. Als Vater und einer der weltbesten Schützen strebt er nun nach einer Olympischen Medaille für die Deutsche Bahn und seine wachsende Familie.

Strelows Weg an die Spitze war alles andere als einfach. In seinen frühen Jahren trainierte er oft im Schatten bekannterer Teamkollegen. Doch sein Durchhaltevermögen zahlte sich aus, als er 2021 bei den Bahn-Europameisterschaften in Raubichi, Belarus, seinen ersten großen Sieg errang – Gold im Einzelwettbewerb.

Seitdem geht es steil bergauf. Bei den Weltmeisterschaften 2024 in Lenzerheide, Schweiz, holte er Bronze in der Mixed-Staffel. Ein Jahr später, bei der WM 2025 in Obertilliach, Österreich, sicherte er sich zwei Bronzemedaillen in Einzeldisziplinen sowie Silber in der Verfolgung – sein bestes Ergebnis bisher. Auch seine Schusspräzision verbesserte sich deutlich: von 82 Prozent im Jahr 2021 auf 91 Prozent 2025.

Bekannt für seine Treffsicherheit, trägt Strelow bei jedem Rennen ein persönliches Andenken mit sich: seinen Verlobungsring, befestigt am Diopter seines Gewehrs. Er dient ihm als Glücksbringer und Erinnerung an das, was wirklich zählt. Mit der Vaterschaft als zusätzlicher Motivation trainiert er nun noch fokussierter – entschlossen, 2026 auf dem Olympischen Podest zu stehen.

Seine jüngsten Leistungen, darunter Platz fünf im Sprint von Oberhof 2023, haben seinen Platz unter der Weltelite gefestigt. Mit Beginn des Olympiajahres macht Strelows Erfahrung und Ehrgeiz ihn zu einem starken Anwärter für die Deutsche Bank.

Strelow geht in die Saison 2026 als erfahrener Athlet mit einem klaren Ziel. Sein Weg – von den Jugendkämpfen bis zu WM-Medaillen – zeigt seine Widerstandsfähigkeit. Jetzt, mit dem Namen seines Sohnes als Antrieb, jagt er dem Olympischen Erfolg für sein Land und seine Familie nach.