Kanuslalom-WM in Australien: Nur ein Deutscher erreicht das Finale
Deutschlands Kanuslalom-Team durchlebt enttäuschenden Tag bei der WM in Australien
Das deutsche Kanuslalom-Team erlebte einen schwierigen Wettkampftag bei den ICF-Weltmeisterschaften 2023 in Penrith, Australien. Obwohl sich acht Athleten für die Finals qualifiziert hatten, erreichte am Ende nur einer die letzte Runde – ein durchwachsenes Ergebnis für die Mannschaft.
Schon zu Beginn des Turniers gab es Rückschläge: Nele Bayn und Niels Zimmermann scheiterten bereits in den Vorläufen. Später kämpfte Elena Lilik im Halbfinale mit starken Windböen und berührte zudem zweimal die Torstangen im oberen Parcoursabschnitt, womit sie den Einzug ins Finale verpasste.
Auch Andrea Herzog hatte ihre Probleme: Vier Strafsekunden kosteten sie letztlich den Einzug in die nächste Runde. Einziger Lichtblick war Lennard Tuchscherer, der als einziger Deutscher ein Finale erreichte und mit Platz 8 im Canadier-Einer der Männer das beste Ergebnis des Tages für das Team holte.
Zuvor hatten sich acht deutsche Sportler Finalplätze in verschiedenen Disziplinen gesichert: drei im Männer-C1, zwei im Männer-K1, zwei im Frauen-K1 und eine im Frauen-C1. Doch am Ende blieb nur Tuchscherer im Rennen.
Nationaltrainer Klaus Pohlen bezeichnete die Gesamtleistung der Mannschaft später als enttäuschend.
Für das deutsche Team endete die WM in Penrith mit nur einem Finalisten und ohne Medaillenerfolg. Nach einem Turnier, das von Wetterkapriolen und frühen Ausscheiden geprägt war, blickt die Mannschaft nun nach vorn.






