Kriminalitätsstatistik 2025: Weniger Gewalt, aber mehr Diebstähle in Vorpommern-Greifswald
Philipp LangeKriminalitätsstatistik 2025: Weniger Gewalt, aber mehr Diebstähle in Vorpommern-Greifswald
Kriminalitätsstatistik 2025 in Vorpommern-Greifswald: Rückgang bei schweren Straftaten, aber mehr Diebstähle
Im Jahr 2025 veränderte sich die Kriminalitätslage im Landkreis Vorpommern-Greifswald: Während einige Delikte zunahmen, gingen andere deutlich zurück. Insgesamt sank die Zahl der registrierten Straftaten um 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Allerdings stiegen bestimmte Kategorien wie Fahrraddiebstähle und Einbrüche spürbar an.
Insgesamt verzeichnete der Landkreis 16.355 Straftaten – nach 16.729 im Jahr 2024. Trotz dieses Rückgangs erhöhte sich die Zahl der Diebstahlsdelikte um 5,4 Prozent. Wohnungseinbrüche stiegen um 6,1 Prozent, während Fahrraddiebstähle mit einem Plus von 22,2 Prozent sogar den landesweiten Trend durchbrachen.
Gewaltkriminalität gegen das Leben stark rückläufig Straftaten gegen das Leben – darunter Mord und Totschlag – gingen dramatisch um 62,5 Prozent zurück. Nur sechs Fälle wurden 2025 gemeldet, gegenüber 16 im Vorjahr. Sämtliche dieser Taten konnten aufgeklärt werden, was einer Aufklärungsquote von 100 Prozent entspricht. Andere Gewaltdelikte wie Körperverletzung und Raub blieben hingegen auf dem Niveau des Vorjahres.
Die gesamte Aufklärungsquote für alle Straftaten lag mit 64,4 Prozent nahezu unverändert – und das, obwohl die Fallzahlen leicht sanken.
Gemischtes Fazit für 2025 Die Statistik zeigt ein zwiespältiges Bild: Zwar gingen schwere Gewaltverbrechen deutlich zurück, doch Diebstähle – insbesondere Fahrraddiebstähle – nahmen stark zu. Die Behörden wollen sich nun im kommenden Jahr gezielt mit diesen Entwicklungen befassen.






